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Stadtanzeiger West der HAZ: Bleibt der (Lindener) Markt ein Parkplatz?

Juliane Kaune von der HAZ hat mit ihrem Artikel im Stadtanzeiger die Stimmung und Aussagen der PlatzDa!-Veranstaltung „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“ am 9. Februar 2017 aus unserer Sicht treffend zusammengefasst. (Mehr über PlatzDa! in der Presse)

Kurz vorweg: Wir verstehen den Lindener Marktplatz und die Stephanusstraße als „Leuchtturmprojekte“. Wenn in den Städten eine Mobilitätswende für bessere luft, weniger Verkehrslärm und mehr Platz für die Menschen im öffentlichen Raum gelingen soll, müssen wir irgendwo, auch im Kleinen, anfangen. Verkehrsberuhigung bedeutet die Nahmobilität im Stadtteil zu stärken und Anreize  zu schaffen, damit die Besucher zum Beispiel zum Markt am Samstag mit dem Rad oder dem Bus/der Bahn kommen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Darüber hinaus setzen wir uns wie hier beschrieben für weniger Durchgangsverkehr, sichere Kreuzungen für Fußgänger, Fahrradstraßen und bessere Radwege und eine Reduzierung der Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs mit baulichen Maßnahmen wie Aufpflasterungen, Zebrastreifen, Fahrbahnverengungen etc. ein.

Bei -2 Grad mitten in der Woche haben also ca. 150 Besucher den GIG-Saal des Lindener Rathauses gefüllt und engagiert über die Zukunft des Stadtteils diskutiert. Aber lest bzw. lesen Sie selbst:

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Online sind bisher diese Berichte über den Abend veröffentlicht worden:

CONTRA
CONTRA

In Hannover ist viel von Bürgerbeteiligung bei der (Be-)Planung des öffentlichen Raumes die Rede. Für einen moderierten Prozess zum Steintor stellt der Stadtrat für zwei Jahre 500.000 € zur Verfügung. Das begrüßen wir von der PlatzDa!-Initiative ganz ausdrücklich. Die Menschen wollen beteiligt werden. Eine Mischung aus Entscheidungen im stillen Kämmerlein der Politik/Verwaltung und der aufgeheizten Atmosphäre in den Sozialen Medien bringt die Menschen nicht zusammen, sondern spaltet sie…

In diesem Sinnen würden wir uns freuen, wenn Ihr mitmacht, Euch einmischt und uns unterstützt bei der Zukunft unseres Stadtteils (und unserer Stadt)!

CU vor Ort bei der nächsten Aktion, unserem nächsten Treffen oder bei einem Käffchen auf einem der Plätze dieser Stadt, Eure PlatzDa!-Heinis und Heinissinnen

P. S.
Das Rahmenprogramm des Abends gestalteten übrigens Jessica Grömminger und Lena Hoppe von „Zusammen Gestalten“ mit ihrem Stadtmöbel, Franz Betz, ein Lichtkünstler aus Hannover-Kleefeld, mit (Licht-) Lagerfeuern und Loic Besnier und Thomas Brückner mit Plakaten und Infos zu den bisherigen Aktivitäten im Stadtteil.

Vielen Dank an Euch und an alle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben!

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Linktipps der Woche: Berlin, Berlin, wir fahren (Rad) nach Berlin!

Liebe Hauptstädter, liebe Spreeianer, liebe Schwaben, liebe Ick-hab-ne-große-Fresse, liebe „Das ist die Berliner Luft“-Trällerer,

das sind unsere „If you can make it there, you can make it everywhere“-

Linktipps der Woche #02 2017:

Da tut sich was, ist ganz verzückt, hannovercyclechüc

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Update III: Umgestaltung Wedekindstraße und -platz

Das Papier der B.I.U. zur Umgestaltung der Wedekindstrasse (PDF) schlägt Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger an der städtischen Planung vor, die mit der Zukunftsvsion Lebenswerte Stadt der PlatzDa!-Initiative übereinstimmen:

Der Vorschlag der Stadt Hannover

Der Vorschlag der Stadt Hannover mit Schutzstreifen, auf denen Radfahrer gefährdet werden, buh!

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Interview: Das Ihme-Zentrum als Teil einer besseren Verkehrsinfrastruktur

Constantin Alexander vom Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum hat Oliver Thiele von unserer Initiative zu den PlatzDa!-Visionen zum Ihmezentrum befragt.

Hier ein paar Auszüge:

[…] Welche Rolle spielt das Ihme-Zentrum für eine bessere (Verkehrs-) Infrastruktur?

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Von Fußgängern, die mal Radfahrer, mal Bus-Nutzer und mal Autofahrer sind, und sich dennoch eine lebenswerte Stadt wünschen, …

…ist nicht die Rede in Daniel von dem Knesebecks Beitrag

Jeder Jeck ist anders – Autogegner und Autofreunde im Konflikt„,

der sich mit der Podiumsdiskussion „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“ am 09.02.17 im Lindener Rathaus beschäftigt. Er beklagt zwar zum einen die emotionsgeladene Diskussion des Abends, trägt er aber auf der anderen Seite mit der Unterüberschrift seines Beitrags Autogegner und Autofreunde im Konflikt nicht unbedingt zu einer sachlichen Auseinandersetzung bei.

Nichtsdestotrotz freuen wir uns aufrichtig und sehr, dass sich von dem Knesebeck, Mitglied im CDU-Vorstand des Ortsverbandes Linden-Limmer, mit den Fragen beschäftigt, die viele Menschen im Stadtteil umtreiben.

(Auch Dirk Hillbrecht, Pirat und Ex-Mitglied im Stadtrat hat sich bereits geäußert:

Dis­kus­si­on zum Lin­de­ner Markt­platz: Ein Abend der ko­gni­ti­ven Dis­so­nanz

Die PlatzDa!-Initiative, zugegebenermaßen eine Freundin von

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Berühmte Stadtplaner(-in?): #2 Jane Jacobs und die amerikanische Stadt

Dancing in the Streets

Als Jane Isabel Butzner als Neunzehnjährige das erste Mal aus der U-Bahn Station an der Christopher Street in das New Yorker Greenwich Village, trat, war sie laut eigenen Worten „verzaubert“. Sie verbrachte einen ganzen Nachmittag in den kleinen Straßen, hinter deren vielen Ecken sich ihr eine bunte Mischung aus inhabergeführten Handwerksläden, Antiquariaten, italienischen Eiscafés, kleinen Galerien sowie den für die Gegend typischen Sandsteinhäusern eröffnete. Diese Unregelmäßigkeit, das Kleine im Großen, faszinierte sie so nachhaltig, dass sie kurz darauf, nicht einmal 500 Meter von besagter U-Bahn Station entfernt, in das Viertel zog. Die nächsten 33 Jahre ihres Lebens machte sie das Village zu ihrem Zuhause und auch zum Dreh- und Angelpunkt ihrer einflussreichen Ideen zur Stadtentwicklung.

jane jacobs

Jane Jacobs 1)

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Bericht von der Podiumsdiskussion „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen?“ ist online

Dirk Hilbrecht, ehemaliges Mitglied des Stadtrates Hannover für die Piraten, hat dankenswerter Weise bereits einen Beitrag auf seinem Blog über die gestrige Veranstaltung veröffentlicht:

Ein Abend der kognitiven Dissonanz: Po­di­ums­dis­kus­si­on der Platz­Da!-Initiative zum Lin­de­ner Markt­platz

Vielen Dank für den tollen Bericht! Das Fazit des Abends im Beitrag von Dirk lautet:

„Initiativen wie PlatzDa! müssen […] wirkliche Forderungen an Politik und Stadtgesellschaft formulieren.“

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Voll war es im GIG-Saal mit engagierten Zuhörern                   Foto: Helge Krückeberg

Haben wir schon, Dirk, und haben wir auch schon wieder vor, und zwar bei unserem nächsten

PlatzDa!-Treffen am 16.02.2017 um 19.30 in der Nieschlagstraße 26

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