hannovercyclechic flugblatt 1993 zum lindener markt 2

Big Apple-SummerStreets in New York! Bald auch : Kleine Pferdeäpfel-Straßen in Hannovers Sommer?

Ein Sommer macht noch keine lebenswerten Straßen?

In New York wird mit den Summerstreets (LINK zur Stadtverwaltung) doch ein Schuh oder besser ein Flip-Flop (und kein Pferdefuß) draus, der für Hannover vielleicht ’noch‘ ein bisschen zu groß ist. Wir könnten zur Abwechslung ja mal die positiven Entwicklungen vom großen Bruder in Übersee übernehmen, die es zweifelsohne gibt. Weitere tolle Entwicklungen gibt es in

Bevor jetzt wieder ideologische Grabenkämpfe aufbrechen, schlägt hannovercyclechic vor in Hannover ganz pragmatische, zeitlich begrenzte Versuche zu starten.

Was spricht z. B. dagegen, den Markt am Samstag auf dem Lindener Marktplatz auf die Stephanusstraße (zwischen Falkenstraße und Gartenallee) auszudehnen und den Durchgangsverkehr außer für Busse, Radfahrer und natürlich, is‘ ja klar Fuss e. V., Fußgänger von 7-14 Uhr zu sperren? Eine Diskussion im Stadtteil ist ja durch die PlatzDa!-Aktionen und die Grüne Banane bereits im Gange…

Die Fotos zeigen wie begrenzt der Raum an den Markttagen ist. Die Fußgänger weichen auf die Straße aus, die Räder werden auf der Straße abgestellt, die Busse kommen im wahrsten Sinne des Wortes erschwerend hinzu.

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Politisches Forum des ADFC

Gastbeitrag : Eindrücke zum Politischen Forum, Radverkehr in Hannover

Ulrich Wilk vom VCD e. V. war am gestrigen Montag beim Politischen Forum: Thema Radverkehr des ADFC Hannover mit ca. 100 weiteren Interessierten im Kleinen Saal des Pavillon. Hier seine freundlicherweise an hannovercyclechic übermittelten und leicht überarbeiteten Eindrücke, die nicht von allen Teilen der hannovercyclechic-eria geteilt werden :

‚Der ADFC hatte als Veranstalter im Vorfeld die Zielsetzungen der 5 eingeladenen Ratsparteien erbeten und in der Hannorad (PDF-Datei: Positionen der Parteien zum Radverkehr) veröffentlicht. (hannovercyclechic: Warum waren eigentlich ‚Die Piraten‘ z. B. in Person von Dirk Hillbrecht nicht eingeladen? LINK zum Beitrag: Umgestaltung Marstall: D. Hillbrecht vs. R. Hillebrecht TEIL 1)

Bemerkenswert 1. Nur Die Linke hat eine autofreie Stadt als Vision, die Grünen anscheinend nicht (hannovercyclechic: Hier irrt der Verfasser des Gastbeitrages wie das HAZ-Forum zur Kommunalpolitik zeigte. Zitat: Die Grünen lassen durchblicken, dass ihr langfristiges Ziel eine autofreie Innenstadt ist. Die SPD tritt auf die Bremse. „Wir werden die City nicht für den Autoverkehr sperren“, sagt Hannovers SPD-Chef Alptekin Kirci.), und plädiert für ein eigenes Investitionsprogramm für das Rad unabhängig vom sonstigen Auto-Straßenbau.  (LINK zum Sonderprogramm der Stadt, hannovercyclechic: Von den 50 Mio. € für den Straßenbau könnte die Ratsmehrheit aus SPD und Grünen doch mirnixdirnix mal 5 Mio. für den Radverkehr in 2017 umwidmen!) Zum Teil fand sich allerhand Halbwissen auf dem Podium. So wurde von Radschnellwegen, manchmal von Radfernwegen gesprochen, der Bereich zwischen Steintor und Schiller-Denkmal tauchte als Shared Space auf. (hannovercyclechic: Warum nicht einen Radweg durch die City denken wie in der Mitte dieses Beitrags beschrieben?)

Natürlich kann man als Freizeitpolitiker und Amateur nicht alles wissen, aber dass die Sichtweite mehrheitlich immer noch eher auf Fahrrad parallel zum Autoverkehr ist, war unverkennbar.

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platzda! 27.08.16

Linktipps der Woche #28 2016

Liebe Transitiontowner, #Duweisstgarnichtwer-Aktivisten,  CriticalMass-Teilnehmer, VCD-, ADFC- und sonstige  ABK.-ler, Urban Gardeninger, PlatzDa- und Platzprojekt-ler,

Ihr wisst vom Vorbereitungstreffen zum diesjährigen ParkingDay am

24.08.2016, 19 Uhr, Nieschlagstraße 26

der am Freitag, den 16.09.2016 stattfindet? Wenn nicht, dann wisst Ihr ’s jetzt!

Aber jetzt lest erst mal die Linktipps  der

Woche #28 2016

Nur ein freier, mit Tisch und Stühlen genutzter, grün bepflanzter, mit Kreide bemalter, bespielter oder als Fahrradstellplatz genutzter Parkplatz ist ein guter Parkplatz.

Kommt zum PlatzDa! der Duweisstgarnichtwer-Aktivisten am 27.08.2016 auf den Lindener Marktplatz! Parkraum zu Lebensraum, hannovercyclechic

hannovercyclechic gastbeitrag nootny bild berberbeard

Ein Gastbeitrag: Radverkehrsförderung im Wahlkampf

Die Politik auf der Überholspur beim Thema Radverkehrsförderung wie auf dem Bild des Beitrags? Weit gefehlt wie im Gastbeitag von Gunter Nootny festgestellt wird:

„Es ist Wahlkampf und fast alle großen Parteien bekennen sich — im Wettstreit um die Gunst der ständig wachsenden Gruppe Rad fahrender Wähler — pauschal zur Förderung des Radverkehrs.

Durch eine gezielte Förderung sollen vor allem die Auswirkungen des motorisierten Individualverkehrs gemindert und auch den veränderten Lebens- und Mobilitätsbedürfnissen entsprochen werden. Dabei dürfte den Parteien meist aber nicht einmal bewusst sein, dass es hier bisher weniger um eine tatsächliche Förderung des Radverkehrs sondern lediglich um erste Schritte zu einer gleichberechtigten Teilhabe am Verkehr geht.

Über eine Infrastruktur, die eine wirklich gleichberechtigte oder auch nur die eigentliche Selbstverständlichkeit einer halbwegs sicheren Teilhabe Radfahrender am Verkehr ermöglicht, verfügt der Ballungsraum Hannover nicht einmal ansatzweise. Radfahren ist hier schlicht und im wahrsten Sinne des Wortes lebensgefährlich. Dabei haben ja ausgerechnet die Regionsstädte Hannover und Lehrte einen Landespreis dafür bekommen, dass sie besonders fahrradfreundlich sein sollen. Immerhin ist zumindest der Radverkehrsanteil im Raum Hannover überdurchschnittlich hoch. Eigentlich müsste aber alleine die offizielle Unfallstatistik die Bürger vom Radfahren abhalten. Dabei erfasst die offizielle Statistik nicht einmal 10 % der tatsächlich sich ereignenden Radverkehrsunfälle.

Das es auch anders geht, machen uns andere Regionen vor. So weisen bekanntlich die benachbarten Niederlande bei hohem Radverkehrsanteil ein vergleichsweise sehr geringes Unfallrisiko für Radfahrende auf.

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hannovercyclcechic platzda joga 13.08.2104

UPDATE: PlatzDa! No. 4 – YOGA für ALLE auf dem Lindener Marktplatz

Am vergangenen Samstag haben zahlreiche Yogis auf dem Lindener Marktplatz beim

YOGA für ALLE – Der Platz der Sinne

dem Lärm der Busse, den neugierigen Blicken der Passanten und Ihrer nach fast anderthalbstündiger Yogasession müde werdenden Muskulatur getrotzt.

Kosta Aldente von der Yogabande aus Linden-Nord hat den Teilnehmern mit Ruhe und Gelassenheit (Versuch’s damit doch mal im Straßenverkehr, lieber Autofahrer, insbesondere den verletzlichsten, den Fußgängern und Radfahrern gegenüber, thx!) das Kundalini Yoga näher gebracht. Einen Erfahrungsbericht über das ‚Yoga für Alle‘ könnt Ihr auf dem lesenswerten Blog www.ihmeblau.de lesen oderundoderund Euch noch mehr Bilder auf dem sehenswerten Blog www.berberberbeard.wordpress.com ansehen.

ihmeblau logo yogabande logoberberbeard logo

Gerüchtweise — also ‚Pssst!‘, einfach nicht ignorieren und unbedingt weitersagen — stehen auch schon die nächsten Themen und Termine der kommenden #PlatzDa!s (LINK zum ersten PlatzDa!-Film) fest:

27.08.2016 – OUTDOOR GYM –

Auf dem PLATZ statt im PARK (und natürlich statt Parkplatz)

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hannovercyclechic in der hannorad 2 2016

Politisches Forum zum Radverkehr in Hannover

Der ADFC Hannover Stadt veranstaltet am Montag, 22. August 2016, um 19:00 Uhr ein

Politisches Forum zum Thema „Radverkehrssituationen und -planungen in Hannover“

im Pavillon, Kleiner Saal, Lister Meile 4, 30161 Hannover.

Die gut gemachte aktuelle HannoRad-Ausgabe 2/2106 stellt im Vorfeld des Forums die Positionen der Parteien in Hannover vor. Die  Aussagen reichen von „Der Stand des Ausbaus und Zustand der Radwege ist gut“, ja richtig gehört, das sagt die FDP (wiewolltihrdaüber5%kommen?) und „Rückbau von Verkehrs- und Parkflächen“ der Grünen, die mal wieder die unpopulären, aber für die Gesellschaft so wichtigen Themen (Veggie Day statt übermäßigem Fleischkonsum, Steuererhöhungen statt -erleichterungen, Parkflächenabbau statt Straßenbau) aufgreifen. (wiewolltihrdaüber25%kommen?) Die Positionen der Parteien gibt es online auch hier beim ADFC Hannover Stadt.

Anmeldungen werden von der ADFC-Geschäftsstellenleitung unter a.nyhuis@adfc-hannover.de entgegengenommen.

Nach soviel warmen Worten in der HannoRad, der Mitgliederzeitschrift des ADFC in der Region Hannover, muss hannovercyclechic sich ja auf den Radweg (und sicher nicht auf den Cityradring) in den Pavillon machen, getreu dem Motto der Rubrik: Der Blog, der dahin geht wo ’s wehtut, in der ramponierte Radwege dieser Stadt passend zum Politischen Forum vorgestellt werden.

hannovercyclechic in der hannorad 2 2016

Mehr zu ‚hannovercyclechic in den Medien‘ unter dem Punkt Presse im Hauptmenü.

Um ein bisschen Schelte am Ende kommt aber auch  die HannoRad nicht herum, ist ja schließlich kein Kuschel-Rock, äh…, -Blog hier: Statt einer ausführlichen Berichterstattung über den vermaledeiten City-Radweg (mit Heinzelmännchen als Kennzeichnung), der Radfahrer um die City herum leiten soll, wünscht sich hannovercyclechic-eria lieber Forderungen des ADFC Hannover wie

„Nur ein direkteres Durchfahren der City als bisher verkürzt die Fahrzeit für Radfahrer, bevorzugt die leise und umweltschonende Mobilität und führt zur von der Stadt Hannover gewünschten Erhöhung des Radverkehrsanteil.“

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hannovercyclechic schwarzer baer radweg mit bordstein insel

Frau Antje watscht Puttchen Brammel oder ‚So geht Kreuzung!‘, lieber Michel-Andreas!

Aus Holland kommt nur Käse? Weit gefehlt… Der fahrradgerechte Umbau der Infrastruktur zum Wohle aller

  • Fußgänger, die sicher vor Radfahrern Fußwege nutzen können,
  • Radfahrer, die sicher vor Autos Radwege nutzen können,
  • Autofahrer, die durch mehr Radfahrer freiere Straßen nutzen können und weniger Gefahr laufen, Fußgänger oder Radfahrer umzufahren ,

schreitet eindrucksvoll voran, wie der folgende Zeitrafferfilm des Umbau einer Kreuzung in Amsterdam zeigt:

Verglichen mit der Stadt- und Presse weit und jahrelang geführten Diskussion über 50m Radweg am Schwarzen Bären vergeht einem – zurück kommend auf die Überschrift – das Lachen über Frau Antje aus Holland und warumauchimmer kommt hannovercyclechic Puttchen Brammel aus Hannover in den Sinn. (Historie Update zum Beitrag: Autospur am Schwarzen Bären entfällt)

Entscheidend zur Vermeidung von Abbiegeunfällen an Kreuzungen sind die Sichtbarkeit der schwachen Verkehrsteilnehmer und die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs. Am Schwarzen Bären hätte mit wenig Aufwand — gebaut wurde der neue bzw. ‚vergessene‘ Radweg ja ohnehin — eine sichere Kreuzung entstehen können.

Die folgende Fotomontage zeigt, wie:

hannovercyclechic schwarzer baer radweg mit bordstein insel

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