Sieben Städte für Radfahrer oder auch nicht!

Ein interessanter Artikel über den Radverkehr in sieben Städten diesseits und jenseits des Atlantiks von Martin Randelhoff, der die Seite Zukunft Mobilität betreibt.

Beförderung von Kindern in Kopenhagen

Hier einige Auszüge aus dem Artikel

Trotz aller Hindernisse, konnten Pucher und Buehler die folgende Kennziffer „Jährliche Todesopfer je 10.000 Radfahrer“ ermitteln (2010):

  • Kopenhagen 0,3
  • Amsterdam 0,4
  • Vancouver 0,9
  • Toronto 1,3

  • Portland 1,9

  • Montréal 2,0

Jährliche Todesopfer je 100.000 Radfahrer (2009):

  • Paris 8,2

  • London 11,0

  • New York 37,6

Solange man nicht mit halsbrecherischer Geschwindigkeit fährt, ist der Radverkehr an sich nicht gefährlich – es ist vielmehr das Umfeld, von dem die Gefahren ausgehen.

Paris

Einige Radwege sind zudem komplett von der Straße getrennt. Mit dem Fahrrad, vollständig vom übrigen Verkehr getrennt, die Seine entlang zu sausen, war ein reines Vergnügen.

Kopenhagen

Es ist noch nicht vollkommen klar, wie und wieso die Unfallrate von der Zahl der Radfahrer abhängt, aber ein „Safety in Numbers“-Effekt kann festgestellt werden: Die Sicherheit verbessert sich in einer Stadt, wenn die Gesamtzahl der Radfahrer steigt. Dieser Effekt konnte durch Studien in Dänemark, den Niederlande, 14 weiteren europäischen Ländern, Australien und in 68 Städten in Kalifornien bestätigt werden.

London

Um fair zu sein, muss man jedoch eingestehen, dass Londons Bürgermeister – selbst ein Radfahrer – langsam Fortschritte erzielt. Im Jahr 2013 kündigte TfL den Safe Streets for London-Plan (Anmerkung hannovercyclechic: große PDF-Datei für englischsprachige Spezialisten!) an, welcher die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten um 40 Prozent bis zum Jahr 2020 senken soll.

Montreal

Montréal ist die fahrradfreundlichste kanadische Stadt, die ich besucht habe. Auch wenn keine Radfahrstreifen abmarkiert sind, sind Autofahrer im Allgemeinen sehr gelassen und gestehen Radfahrern den benötigten Platz zu. Obwohl Montréal eindeutig hügeliger als Amsterdam oder Kopenhagen ist, scheint die wellenförmige Topografie für die Montréaler kein Hindernis zu sein.

 

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