Berlin: Flughäfen zu Radwegen!

Ein sehr ansprechend gemachter Film (englischsprachig) einer Berlinerin über den Anspruch und die Wirklichkeit in Berlin. Überprüft wird vor Ort, wie viele Vorhaben für den Radverkehr (1, in Worten: ein Vorhaben!) umgesetzt worden und welche nicht und warum nicht!

Ein Grund: Das von Jahr zu Jahr steigendes Budget ist zwar vorhanden, wird aber nicht ausreichend abgerufen.

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man bei der Bewertung der Radpolizei ab Minute 4:20 lachen.

Aufgabe der im Sommer 2014 eingerichteten Radpolizei ist es zwischen allen Verkehrsteilnehmer zu vermitteln und Missstände an der Infrastruktur aufzuzeigen.

Dazu nur soviel: In einem Jahr wurden Bußgelder an Autofahrer in Höhe von 31.800 € und an Radfahrer von 328.870 € verteilt. Da liegt der ironische Schluss nahe, dass die Berliner besser Auto als Rad fahren können. In einem Jahr wurden zudem  12 Orte (in Worten: zwölf) von der Radpolizei gemeldet, die eine Gefahrenstelle darstellen. Da liegt der ironische Schluss nahe, dass sich Berlin vor Kopenhagen in Sachen Radinfrastruktur nicht verstecken müssen.

Abgang hannovercyclechic, gruß- und sprachlos…

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