Auto go, ach nee…, drive home!

hannovercyclechics Traum von einem autofreien Linden (beginnend in -Mitte)…

hannovercyclechic Automarken linden

…könnte so heißen:  ‚FreiLi‘ (AutoFreies Linden) und so aussehen:

Ganze Teile von Linden-Mitte, z. B. ein Bereich umschlossen von Falkenstraße, Blumenauerstraße, Fössestraße, Nieschlagstraße, Brauhofstraße, Badenstedter Straße, Egestorfstraße, wären dem ÖPNV, Handwerker- und Lieferfahrzeugen und Krankenwagen vorbehalten. Die Zugänge wären mit Schranken versehen. Carsharing-Fahrzeuge würden am Rande dieses Bereiches, z. B. auf dem Parkplatz an der Fössestraße und entlang der umlaufenden Straßen, für alle Bewohner zur Verfügung stehen. Alle, die ihr Auto verkaufen und einen Anteil des Erlöses in einen Fond einzahlen, würden Carsharinganteile erwerben und kostenlose Lastenräder nutzen dürfen. Die von der Stadt eingesparten Kosten für die Bewirtschaftung der weniger malträtierten Straßen käme direkt der grünen Infrastruktur zugute.

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Kurierdienste mit Lastenrädern, Rikschaanbieter zur Fortbewegung im Stadteil, die Gastronomie und natürlich Fahrradläden würden einen Aufschwung erleben, Kinder würden die Straßen bevölkern, Nachbarn sich auf der Bank vor der Haustür kennenlernen, Sport getrieben werden (Federball, Rollhockey…), die Verkehrssicherheit um 99% erhöht werden, usw. und so fort.

Das Zentrum der Bewegung wäre übrigens der ‚Freilich‘, der autofreie Lichtenbergplatz. Ausnahmen für ansässige Handwerksbetriebe und Übergangslösungen für Tiefgaragenplätze müssten gemacht werden.

Ein Nachteil wäre, dass die ohnehin gallopierenden Mieten und Immobilienpreise im ersten autofreien Stadtteil einer Großstadt weiter steigen würden.

Autofreie Siedlungen in Deutschland gibt’s bereits hier:

Freiburg Vauban

Köln Stellwerk 60

Münster Weissenburg

Dideldadeldum, hannovercyclechic

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8 Gedanken zu “Auto go, ach nee…, drive home!

  1. Freitag ist Critical Mass

    Ich möchte auch Autofrei leben. Für mich heißt das: sich nicht nur Autofrei zu bewegen sondern auch Autofrei Wohnen und das nicht nur in einer Autofreien Straße sondern in einem StadtTeil der so groß ist das ich auf dem Weg zum Einkaufen, Sportplatz usw. keine doofen Autos umkreisen muß.
    Wenn es viele solcher Autofreien-Inseln in einer Stadt geben würde wäre es ein gutes Beispiel für eine Menschengerechte Stadt.

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  2. Die Vorstellung, sich frei auf den Straßen bewegen zu können, besonders für Alte und Kinder, ist einfach wunderbar. Hoffentlich erlebe ich das noch mit meinen 66 Jahren.

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  3. Autofrei zu leben, ist in unseren Städten einfacher denje. Es gibt unzählige Anbieter, die es ermöglichen sein altes Auto unkompliziert loszuwerden. Ich selbst bin es innerhalb von 3 Tagen bei diesem Anbieter losgeworden wirkaufendeinauto.de.

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    • Beate, Beate, Mut hast Du, mit einer Internetseite und einer E-Mailadresse in der gefühlt fünf Mal Auto vorkommt einen Kommentar auf einem Radblog zu posten…,
      aber hannovercyclechic ist ja weder nachtragend noch kleinlich…

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  4. Find ich ja super!
    Noch superer wäre ein größeres Gebiet!
    Wir wohnen gerade so ausserhalb der angedachetn Zone (Brauhofstrasse), und ich fürchte dass sich der Autoverkehr an den Rändern des Gebiets stark konzentrieren würde und dort dann kaum noch zu ertragen wäre. Speziell die Brauhofstrasse ist während der Hauptverkehrszeiten jetzt schon ziemlich dicht.

    Aber ist ein Anfang! Später dann die ganze City! Wieviel Platz für MENSCHEN dann plötzlich vorhanden wäre — ein Traum!

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  5. Schönes Konzept, ich bin dafür. Wenn die Stadt dann bitte noch die Vermieter bei den Preisen bremst kann ich vielleicht sogar drin wohnen bleiben… das ist aber wohl Wunschdenken.

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    • Dieser Gedanke ist eigentlich unglaublich. Wir lassen alles voller Autos stehen, damit die Mietpreise in den Wohnvierteln mit weniger Autos nicht steigen. Genau diese Frage braucht doch eine Diskussion vieler Menschen und Druck auf die Politik, damit genau das nicht eintritt…

      Ähnlich ist: „Wir stellen keine Bänke auf, weil sich sonst Alkoholiker darauf niederlassen.“
      Dass aber alle älteren Menschen, die eine Pause brauchen, alle Menschen, die nicht ständig im Cafe sitzen können oder wollen und das Miteinander unter fehlenden Bänken leiden, ist die Kehrseite der Medaille. Da muss uns doch besseres einfallen, als einfach keine Bänke aufzustelln.

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