Linden als lebenswertes, autoarmes Quartier der Zukunft!

Im Rahmen des löblicherweise von OB Schostok angestoßenen Stadtteildialoges 2030 haben sich engagierte Bürger Gedanken über einen für mehr Lebensqualität autoarmen Stadtteil Linden-Mitte gemacht und in einem Positionspapier ‚Linden als Leuchtturmprojekt‘ (PDF-Datei) zu Papier gebracht. Überschneidungen mit hannovercylcechics Gedankenspiel  Auto go, ach nee…, drive home! und dem Antrag Verkehrskonzept Küchengarten (PDF-Datei) der Grünen im Bezirksrat Linden-Limmer oder der Einbindung des Ihme-Zentrums in den Stadtteil von Gerd Runge sind rein zufällig.

In der Gesamtübersicht werden die vier Bausteine A: Küchengarten zum Lindener Markt, B: Lichtenbergplatz, C: Lindener Marktplatz, D: Gartenallee dargestellt.

hannovercyclechic Linden als autoarmes Quartier 1

Baustein A: Die Stephanusstraße wird zur autofreien Meile mit Läden, Cafés und Aufenthaltsangeboten für Alt und Jung, siehe auch: Autofreie Plätze, wo soll das nur hinführen…

hannovercyclechic Linden als autoarmes Quartier 2

Baustein B: Der Lichtenbergplatz wird zu einer grünen Oase, vergleichbar mit der Fata Morgana in München!

hannovercyclechic Linden als autoarmes Quartier 3

Baustein C: Der Lindener Marktplatz, die Schwalenberger Straße und die Egestorffstraße werden autofrei, damit es nicht mehr so aussieht: Autofreier Dienstagabend auf dem Lindener Markt…

hannovercyclechic Linden als autoarmes Quartier 4

Baustein D: Die Anbindung an die Stadt leistet keine Fahrradstraße, sondern (hannovercyclechic-Ergänzung des Konzeptes!) ein vom motorisierten Verkehr separierter Radweg wie hier dargestellt: Gott schütze die Radler oder Protected Bike Lanes…

hannovercyclechic Linden als autoarmes Quartier 5

Wow,  so baff wie Ganzbaf in ‚Asterix bei den Normannen‘ von soviel Engagement, hannovercyclechic

P.S. Eingeladen hatten der Wissenschaftsladen Hannover und der VCD Niedersachsen. (Wechsel jetzt vom ADAC zum VCD!)

Advertisements

14 Gedanken zu “Linden als lebenswertes, autoarmes Quartier der Zukunft!

  1. Und wo bleiben die vielen PKWs, die aus dem Stadtteil verdrängt werden? Die verteilen wir dann schön auf Fössestraße, Falkenstraße, Badenstedter, Davenstedter, Blumenauer. Nicht, dass der Autoverkehr auf diesen Straßen eh schon fies genug ist. Aber da wohnen halt nur die Assis.

    Und da ja PKW-Besucher von Linden-Mitte aufgrund des gewünschten Anwohnerparkens draußen bleiben müssen, nehmen die dann auch noch den Leuten auf den Hauptverkehrsstraßen die Stellplätze weg. Prima! Das was ihr hier vorschlägt, würde die Gentrifizierung des Stadtteil immens beschleunigen.

    Gefällt mir

    • Parkplätze gegen Gentrifizierung, interessanter Gedanke, da muss hannovercyclechic erst mal drüber schlafen, meldet sich wieder!

      Gefällt mir

    • …der Sprachwitz fällt hannovercyclechic ja erst beim zweiten Lesen auf, nicht die Bewohner werden verdrängt, sondern ‚die Autos werden verdrängt‘, die Armen, schreibt Stratzek Lemmermann!
      …ein nachhaltiger, mindestens zwei Fliegen mit einer Klappe schlagender hannovercyclechic-Vorschlag zur Güte, mein Bester. Das Erdgeschoss des Ihmezentrums, steht ja eh leer, wird Stadtteil-Parkhaus für Bewohner- und sucher… Winwinwinwinwin: Kinder können wieder auf der Straße spielen, es gibt Platz für Grünanlagen, Sport und Begegnung im Stadteil, der Investor macht seinen Schnitt, die Stadt hat eine Sorge weniger und die armen, verdrängten Autochen haben ein Dach übern Kopf und sind nicht obdachlos.
      Na, Stratzek Lemmermann, da biste platt, wa?

      Gefällt mir

  2. Na immerhin schonmal ein Parkhaus. Und jetzt malst du bittschön noch die Umgehungsstraßen bunt an. Überhaupt sollte man bei denen anfangen. Stell dich mal z. B. auf die Davenstedter Straße. Da heizen viele Autofahrer mit 70- 80 Sachen von Real bis Antalya durch. Ist auch Linden, ist auch Wohngebiet, interessiert dich nicht. Was hier vorgestellt wird, ist ein Schöner-Leben-Projekt auf Kosten ärmerer Bevölkerungsschichten.

    Und warum sollte es Anwohnerparken in Linden-Mitte geben und in Linden-Nord nicht? Gibt es in Mitte mehr Touristen? Warum setzt du dich nicht für einen komplett autofreien Stadtteil ein? Das wäre wenigsten konsequent. Aber man möchte dann offenbar doch gerne mit der eigenen Karre bis vor die Haustür fahren.

    Wird der Stadtteil dann komplett abgesperrt mit Anlieger-frei- oder gar Privatstraßenschilder? Man könnte Schranken aufstellen. Ich sollte noch schnell Eigentum in L-Mitte erwerben.;-)

    Gefällt mir

    • hannovercyclechic-Eilmeldung: Stratzek Lemmermann übernimmt die Außenstelle hannovercyclechic-Linden-Nord, die im Gegensatz zu Linden-Mitte bereits über eine die Gentrifizierung fördernde und Auto ins Obdachlosenheim drängende Fußgängerzone verfügt und bringt die Idee der Besserverdienenden, Gutmenschen, Veggieday-Befürworter ‚Weniger Auto ist mehr Lebensqualität‘ unter die Hipster vonna Limma! Von ‚Real bis Antalya‘ ist (abgesehen vom leicht fremdenfeindlichen Zungenschlag, Stratzek Lemmermann!) ein schöner Titel für eine Extra-Ausgabe einer ‚Von Hamburg nach Haiti‘-Reportage‘!
      …und immer positiv denken, Stratzek Lemmermann, der nächste Parkplatz kommt bestimmt!
      Herzlichst, Dein ‚Gute Laune-Onkel‘ der Bewegung aka hannovercyclechic

      Gefällt mir

  3. Limmerstr., gutes Beispiel im Kleinen. Kannst du ja mal die Anwohner von der Elisenstraße fragen, was die von der Fußgängerzone halten. Die haben nämlich den Großteil des Verkehrs von der Limmerstraße übernommen.

    Oh nee, jetzt habe ich mal nachgesehen. Der Herr Thiele ist Architekt. Dann brauche ich ja mit dir nicht über Gentrifizierung zu diskutieren. Du verdienst ja schließlich daran. Aber Verkehrsplanung wird doch wohl mal im Studium vorgekommen sein, oder?

    Gefällt mir

  4. Ach und übrigens von wegen „Fremdenfeindlichkeit“: Antalya ist ein bekanntes, alteingesessenes Restaurant in Hannover-Linden Ecke Nieschlagstraße. Ist wohl frisch zugezogen unser Herr Thiele, ja?

    Gefällt mir

    • Outest Du Dich bei ’nem Latte (..was sonst!) auf’m Lindener Markt persönlich, Stratzek Lemmermann?
      Samstag, 26.03 2016, 11.45 Uhr, Cafe Mobil? Sagste zu, lädt hannovercyclechic Dich ein!
      Dann gucken wir, wer den Lä…, uppsala, wer länger in Linden wohnt… 😉
      P.S. Gute Retourkutsche mit dem Antalya! Hab ich in den falschen Hals bekommen,
      kein Wunder in diesen Zeiten…

      Gefällt mir

  5. Last call, Stratzek Lemmermann, Kaffee oder nich, hannovercyclechic(h)?

    Gefällt mir

  6. Achwas, hannovercyclechic ist doch niemals ein Profiteur des Ganzen!
    Wo denken wir denn hin?
    Ist doch alles aus reinem Idealismus heraus geboren … um nicht zu sagen, eine real existierende Utopie! Linden wird endlich ein Schlaraffenland, eine „grüne Oase“, ein Leuchtturm, ein … (hier beliebigen überstrapazierten Euphemismus einsetzen)!
    Und alles nur für das Allgemeinwohl der nicht in den Entscheidungsprozess mit einbezogenen Allgemeinheit der Lindener!

    ich würde es ja unterstützen, wenn XX Liter schluckende Bonzenkarren und anderes an Überdimensioniertem hier verboten werden. Also genau das, was die Gentrifizierer hier so für ein angemessenes Leben als unbedingt notwendig, egal auf wessen Kosten, erachten.
    Mein kleines Hybridauto, mit dem ich seit Jahren täglich jeweils 25 km pendle, wurde allerdings mit Bedacht zugelegt, und das lasse ich mir nicht verbieten.

    Wie soll die Zukunft für Pendler aussehen?
    Man muss also täglich, egal wie und von wo, morgens seine Sachen und sich zum Bahnhof Rickl… äh Linden Fischerhof karren? Oder man darf großzügigerweise eine Einheitskiste mieten, an denen sich die nächste Lobby bereichert?
    Ganz abgesehen von der soweit nichtexistenten Mietpreisbremse, die für ein wirklich buntes Linden dann endgütlig notwendig wäre. Aber nö. Kann man ja von der Seite auch nochmal Kohle mit scheffeln. …

    Wen wollt ihr hier eigentlich verapplen?

    Gefällt mir

    • Die Frage der Pendler hat uns auch schon beschäftigt, siehe am Ende dieses Textes…

      Die Interessenlagen der verschiedenen Gruppen in der Stadt sind nun einmal nicht homogen.

      Kinder wollen mehr Platz, um sich zu bewegen, (Viele von uns haben Kinder und wir alle wissen doch eigentlich, das unsere Kinder mehr Bewegung und weniger PC, Chips, selbstbestimmtes Miteinander unter Gleichaltrigen etc. brauchen), ältere Menschen bewegen sich langsamer, wünschen sich mehr Bänke, teilweise einen langsameren Verkehr und längere Zeiten an Fußgängerampeln (Ausgedacht? Nein, wir waren im Seniorenbeirat und haben mit den engagierten Rentnern gesprochen), Anwohner wünschen sich weniger Verkehrslärm (Nachzulesen im Stadt Hannover Monitoring von 2015), nahezu alle wünschen sich mehr Grün in der Stadt, Radfahrer sichere, breitere Radwege usw. usf.

      Deswegen finden wir, müssen wir miteinander reden und gemeinsam Lösungen finden, die viele mittragen. Wir sind eine Initiative, die die Menschen zum Nachdenken, Austausch und zur Diskussion um ihr direktes Lebensumfeld anregen möchte. Sonst würden wir wohl kaum eine für alle offene Podiumsdiskussion im Lindener Rathaus organisieren.

      Aber zurück zu den Pendlern: Schon mal in Kopenhagen Auto gefahren? Herrlich ist das, weil inzwischen 50% der Fahrten mit dem Rad gemacht werden und Pendler, Handwerker, ÖPNV-Nutzer, Taxen, Krankenwagen…, sprich alle die auf motorisierten Verkehr angewiesen sind schneller, besser und weniger gestresst vorankommen.

      Gefällt mir

  7. […] ausschließlich positiv gewesen. [Anm. der PlatzDa!-Ini: Auschließlich positiv? Nicht ganz… Stratzek Lemmermann, der anonyme, grantige Dauerkritiker, lässt nach wie vor kein gutes Haar an unserem […]

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s