Kleingärtner besser geschützt als Schulkinder?!

Dass die Lobbyarbeit der Kleingärtner im Gegensatz zu 96 und die der Fußgänger und Radfahrer schon immer erstklassig war ist hinlänglich bekannt. Überraschend holprige Ausmaße nimmt dies in der Kleingartenkolonie Ihlpohl des Kleingartenvereins Linden e. V. an!

Wie im Link bei Google Maps zu erkennen liegt das Einsatzgebiet der wirkungsvollen, sogenannten Kölner Teller der Firma Debuschewitz (siehe Foto) weit ab vom Eierlikör mit Schuss, in der Zwergen-Pampa oder auch der Grillaktivisten-Walachhei.

Liest man sich die Vorteile der Kölner Teller auf der Seite der Firma Debuschewitz durch, wird im wahrsten Sinne des Wortes ’schnell‘ klar, warum diese Huppel nicht häufiger eingesetzt werden.

Zitat 1: ‚Die Höhe und die Anordnung der verlegten Kölner Teller zwingen die Kraftfahrer, bestimmte Geschwindigkeiten einzuhalten.‘ Junge, Junge, die Geschwindigkeit wird eingehalten, ja wer will denn so was?

Zitat 2: Gefahrenpunkte, wie z.B. vor Kindergärten, Schulen, Fußgängerüberwegen werden damit entschärft.‘ (Schul-) -junge, -junge, da gibt es Mittel und Wege unsere Kinder und uns alle bei der Überquerung von Zebrastreifen wirksam zu schützen und wir sicheren damit die ‚Nachtwanderung der Gartenzwerge‘ ab? Absurdistan lässt grüßen!

Also denken wir das Unmögliche und stellen uns vor, die Kölner Teller würden dort aufgebracht, wo sie was nützen könnten: z. B. am Zebrastreifen Am Lindener Markt oder allen anderen Zebrastreifen vor den Schulen dieser Stadt, die morgens von zahlreichen GrundschülerINNEN auf Ihrem Weg passiert werden, ohne dass hoffentlich ein Unfall passiert!

Die Lösung zur Verkehrssicherheit mit Kölner Tellern ist übrigens

  • wenig kostenintensiv
  • hat eine hohe Lebensdauer
  • die Verklebung ist ohne Beschädigung der Fahrbahn möglich
  • an unterschiedliche Situation anpassbar, da einzeln frei anzuordnen
  • ist rückstandsfrei entfernbar
  • und mit 1m Seitenstreifen für Radfahrer bestens passierbar.

Und ADAC (besser is der VCD) erzähl hannovercyclechic nix von Krankenwagen und so (is‘ eine Autolobby-Schutzbehauptung, aber Schutzhand gibt’s nicht mehr!). In Frankreich und England sind Berliner Kissen, Kölner Teller etc. gang und gäbe…

hannovercyclechic berliner kissen in der nieschlagstraße

…und auch nix von Behinderung des Busverkehrs. Dass der Bus statt über die Falkenstraße und Blumenauerstraße über die Stephanusstraße und Gartenallee eiert ist eh ’n Witz! Mehr dazu im DIY Verkehrskonzept Linden-Mitte Teil 1

Mal wieder den Kopf schüttelnd, hannovercyclechic

P.S. Liebe Verwaltung, wenn du schon dabei bist, die Sicherheit für die Kleinen und Schwachen zu erhöhen, mach‘ doch gleich mal die verwitterten Tempo 30-Zahlen auf den Straßen neu!

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