Der Blog, der dahin geht wo ’s weh tut… #2

…z.B. im Schritt und auf dem ramponierten Radweg durch die Maschwiesen nach Stöcken, der Teil des ‚Grünen Rings‘ ist.
Folgender Leserbrief erreichte uns dazu von Michael:
ich habe auf Eurem Blog einen Beitrag zu ramponierten Radwegen gesehen und möchte da gleich einhaken. Habe mich bezüglich des (von mir täglich befahrenen) Abschnittes kürzlich an Herrn Efkes (Anm. der Redaktion:  Fahrradbeauftragter der Stadt Hannover) gewandt und er hat es bereits an die verschiedenen zuständigen Bereiche weitergeleitet, aber es passt gerade zum Thema.

Der Blog, der dahgin geht wo 's wehtut... Maschwiesenweg

Es geht um den Radweg – der ein Teil des „Grünen Rings“ ist – im Bereich Letter, Herrenhausen-Stöcken, von der Uferstraße (die zur Kläranlage führt) durch die Maschwiesen nach Stöcken. Das Problem ist hier das absackende Pflaster. Man muss eine Ideallinie finden, die überwiegend etwa in der Mitte des Weges liegt, ansonsten gibt’s kräftige Erschütterungen für Rad und Steiß. Sollten gleichzeitig weitere Personen den Weg benutzen, ist das gefühlsintensive und materialmürbende Gerüttel unausweichlich. Dazu kommt, dass der Weg immer schmaler wird, da er allmählich von der Natur zurückerobert wird – was grundsätzlich nicht schlecht ist, in dem Fall aber unerwünscht. Die Kantensteine sind schon lange nicht mehr sichtbar und der Weg war streckenweise ursprünglich 1/2 bis 1 Meter breiter. Ein Überholen anderer Radadfahrer ist hier praktisch ausgeschlossen. Insbesondere der zu Letter gehörige (keine 100 m lange) Abschnitt ist besonders vernachlässigt.

(Dass die in Richtung Linden-Limmer anschließenden 500 m unbefestigter Wegstrecke bei Regen zur Schlammschlacht ausarten, ist dem Umstand geschuldet, dass es sich um einen privaten Abschnitt handelt und soll hier gar nicht weiter thematisiert werden. Die Stadt versucht angeblich zu intervenieren.) Erwähnenswert ist aber vielleicht noch im weiteren Verlauf nach Norden die Unterführung unter der Klappenburgbrücke in Stöcken, wo sich seit Jahren die Sedimente mehrerer Leineüberschwemmungen akkumulieren und inzwischen in dem schmierseifeartigen Matsch nur noch eine schmale Furt für die Passage übrig ist. Bei Gegenverkehr fährt man also durch die Pampe, da man ja tendenziell nicht anhalten möchte. Nach Augenzeugenberichten hat es hier bereits Stürze gegeben. Zusagen der Stadt Hannover vor inzwischen fast drei Monaten, dass man die Gefahrenstelle bereinigen will, zeigen bislang keine Effekte – trotz des Hinweises, dass es hier bereits zu Unfällen gekommen ist.
Dein Michael
Advertisements

Ein Gedanke zu “Der Blog, der dahin geht wo ’s weh tut… #2

  1. Immerhin: Der Schlamm unter der Klappenburgbrücke wurde gestern (13.5) beseitigt. Die Stadt hat sich nach dem Hinweis gekümmert – wenn es auch etwas gedauert hat.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s