hannoverCYCLCE ‚Better in the Block‘ #8: Am Siloah vorbei, …

…ohne ins Siloah zu kommen, dank Protected Bike Lanes, wie in den USA bzw. baulich vom Autoverkehr separierten Radwegen bis zum Schwarzen Bären. So geht ’s in Frankreich: Baulich getrennte Radwege in Hossegor

Der Verkehrsminister von NRW vonner SPD hat nach einem Besuch in den USA, genauer gesagt in Chicago, die Vorteile von Protected Bike Lanes erkannt. Kostengünstig und schnell bescheren sie den Radfahrern und denen, die es werden wollen oder sollen einen geschützten Bereich des Verkehrsraumes. Hier der WDR-Artikel mit dem Interview des Ministers im Film.

Und ehe irgendwer im Rathaus sagen kann, das ginge nicht in Hannover, zeigt hannovercyclechic mal eben, wie es geht und flutscht und schnurrt, wenn Schostok, Bodemann und Bode nur wollen.

Die Radstrecke zwischen dem Krankenhaus Siloah und dem Schwarzem Bären könnte eine sichere und schnelle Verbindung von Ricklingen nach Linden und aus dem Grünen oder vom Maschsee nach Linden zurück sein. Entlang der Auestraße und Ricklinger Straße führt sie aber bisher über einen geschotterten Weg, der von Fußgängern und Radfahrern gemeinsam zu nutzen ist und nicht mal lesbar (siehe Schild Radfahrer frei) ausgezeichnet ist.

Parallel dazu führt eine vom Autoverkehr wenig frequentierte Straße mit Straßenbahnschienen und asphaltiertem nicht explizit als Parkplätze ausgewiesenem Randstreifen, wie das erste der nächsten beiden Bilder zeigt. Mit wenig Aufwand zu überschaubaren Kosten ließe sich hier ein vorbildlicher, asphaltierter Radweg herstellen, wie das zweite der nächsten beiden Bilder zeigt.

Die momentan gefährliche Führung des Radverkehrs, gerade für Kinder, am Ende der Schotterpiste auf die (Ricklinger) Straße könnte in diesem Zuge gleich mit entschärft werden, wie die folgende Vorher/Nachher-Darstellung zeigt.

Die Herstellung eines sicheren und komfortablen Radweges vor der ehemaligen Hautklinik Linden wäre  ein leichtes, da hier keine Autos parken und der Randstreifen ebenfalls asphaltiert ist.

Der nächsten gefährlichen Einmündung, Ricklinger Straße auf die Deisterstraße, hat sich hannovercyclechic auch gleich angenommen, wie auf den nächsten Fotos zu sehen ist. Check!

Und wo wir schon mal dabei sind, geht’s gleich weiter mit einer vernünftigen Einfädelung auf den leider gepflasterten Radweg nach „Hannover Standard“ (…hört sich schon so was von nach um zu Graue Maus an!) am Schwarzen Bären.

Und irgendwann demnächst folgt —hannoverCYCLCE ‚Better in the Block‘ #9: Auf ein Bier ins Harp wegen nicht vorhandenem und auch noch blockiertem Radweg—, siehe folgendes Bild:

hannovercyclechic schwarzer baer harp 1

Nochmal: Radverkehrförderung braucht hin und wieder mal ’ne pfiffige Idee, muss gar nicht viel kosten und hier und da ein ordentliches Hüttchen für Räder zum Unterstellen, hat offiziell gesagt, Euer hannovercyclechic

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4 Gedanken zu “hannoverCYCLCE ‚Better in the Block‘ #8: Am Siloah vorbei, …

  1. Die Beton-Bordsteine sind zu kantig, das führt u.a. zu höherer Verletzungsgefahr bei eventuellen Stürzen von Radfahrern/innen.
    Besser gemacht ist es wie in dieser Stadt in Südfrankreich.
    Siehe Beitrag im ADFC-NRW-Blog:
    http://adfc-blog.de/2016/08/baulich-getrennte-radwege-aber-sicher/

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  2. Ich bin beeindruckt. Toll und vor allem vielen Dank dafür, dass Ihr hier mit so viel akribischem Engagement Verbesserungsvorschläge macht. Bitte unbedingt weiter so!!! LG, Johannes

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