Diskussionsforum „Lebenswerte Stadt(teile)“ am 9. Februar 2017 im Lindener Rathaus

Seit dem 05.01.2017 sammeln wir Spenden für die

Podiumsdiskussion „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“

und für weitere Aktionen, um unsere Stadt und Stadtteile jeden Tag ein Stückchen besser zu machen!

Wir würden uns freuen, wenn Sie oder Ihr unser PlatzDa!-Funding auf www.HannoverMachen.de unterstützt, der neuen Crowdfunding-Plattform Hannovers, die Projekte des Gemeinwohls fördert.

Die Diskussion findet am 9. Februar 2017 um 18.30 Uhr im Lindener Rathaus statt. Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion veröffentlichen wir in Kürze.

Die übergeordneten Themen sind:

  • Wie wirkt sich das Wohnumfeld auf die Gesundheit von Menschen aus?
  • Wie können Stadtteile so geplant werden, dass sie die Teilhabe aller Bewohner fördern?
  • Wie können die Interessen unterschiedlicher Gruppen in der Stadt in Einklang gebracht werden?
  • Wie können wir den Mobilitätswandel attraktiv machen?

Die Podiumsteilnehmer:

Katrin Göllinger, CDU-Regionsabgeordnete und CDU-Vorstand in Hannover-Linden
• Astrid Ries, Inhaberin HUT UP am Lindener Markt
Daniel Gardemin, Die Grünen, Vorsitzender Stadtverband Hannover Fraktionsvorsitzender Linden-Limmer
• Prof. Heiner Monheim, bundesweit renommierter Experte für Mobilität und Stadt, www.heinermonheim.de

Eingeladen sind Anwohner, Geschäftsinhaber, Interessierte und Fachleute, um konkrete Fragen zu diskutieren:

  • Welche Nutzung wünschen sich die Menschen auf einem verkehrsberuhigten Marktplatz durch den gewonnenen Raum?
  • Wie viel Raum benötigt die Anlieferung der Geschäfte und Anwohner?
  • Was spricht für Anwohnerparkzonen und Anwohnerstraßen, auch in der Stephanusstraße?
  • Wie können die Geschäftsinhaber von einem verkehrsberuhigte Markt profitieren?
  • Warum kann der Bus nicht über die Falken- und Blumenauerstraße fahren?
  • Welche Maßnahmen sind um einen verkehrsberuhigten Lindener Marktplatz und die Stephanusstraße herum erforderlich?
  • Wie werden die Bedürfnisse der mobilitätseingeschränkten Menschen berücksichtigt?
  • Wie bleibt die Erreichbarkeit der Tiefgaragen für die Anwohner erhalten?
  • Wie erfolgt die Müllabfuhr?
  • Wie kann der Durchgangsverkehr im Stadtteil reduziert werden?
  • Wie oder mit welchen Maßnahmen kann der Verkehr (baulich) beruhigt werden?

Die Moderation der Veranstaltung übernimmt Felix W. Kostrzewa vom Wissenschaftsladen Hannover e. V.

Wir danken der Linden-Limmer Stiftung und dem Bezirksrat Linden-Limmer für die finanzielle Unterstützung und der Stadtirche drei16 für die Nutzung ihrer Räumlichkeiten und die technische Ausrüstung.

Die Grafikerin Raija Holm von MINTGOLD erstellt zur Zeit die Flyer, die wir u. a. allen Anwohnern des Lindener Marktes und der Stephanusstraße in den Briefkasten werfen wollen.

Auch diese Veranstaltung der PlatzDa!-Initiative wird wieder von zahlreichen Fotografen wie Helge Krückeberg, Berberbeard und Nils Pajenkamp und filmisch von Jörg Zschimmer festgehalten und der Film auf diesem Youtube-Kanal veröffentlicht.

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Eine kleine Spende und Engagement von vielen Menschen verwandelt unsere Umgebung „vor der Haustür“ in eine lebenswerte Stadt!

Zum Hintergrund: Anfang 2016 haben sich ein Dutzend Lindener*innen zusammengetan und bei mehreren Treffen festgestellt, dass der Wunsch nach einem ruhigeren, Kinder und Fahrrad freundlicheren Stadtteil besteht. Unter dem Motto PlatzDa! folgten gemeinsame Aktionen wie Picknicks, ein Kinderflohmarkt, Yoga, gemeinsame Fitnessübungen etc. im öffentlichen Raum. Ein schöner Film der PlatzDa!-Aktionen und Aussagen von Teilnehmern ist unter www.HannoverMachen.de zu sehen. Die Aktionen auf dem Lindener Marktplatz verstehen die Initiatoren als „Leuchtturmprojekt“, das auf andere Stadtteile oder gar Städte übertragbar ist. Das in der gesamten Stadt aufkommende Bedürfnis nach einer lebenswerteren, die Begegnung und Gesundheit fördernden Nachbarschaft bzw. Umgebung „vor der Haustür“ soll unterstützt werden.

Mehr unter Über uns auf diesem Blog.

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15 Gedanken zu “Diskussionsforum „Lebenswerte Stadt(teile)“ am 9. Februar 2017 im Lindener Rathaus

  1. Also ich fasse nochmal zusammen:
    Die Parkplätze vom Lindener Marktplatz sollen in die Blumenauerstraße/Ihmezentrum verlegt werden.

    Der Busverkehr Linie 100/200 soll, statt über den Lindener Marktplatz zu fahren, einen Umweg nehmen… über die Blumenauerstraße.

    Der Durchgangsverkehr von der Stephanusstraße/Lindener Markt? Richtig. Soll über die Blumenauer
    Straße laufen.

    Tja, liebe Anwohner der Blumenauer Straße, das müsst Ihr einsehen: die Kinder der Besserverdienenden wollen jetzt auf dem Lindener Marktplatz spielen. Also zumindest solange, wie diese PR-Aktion hier läuft.

    Na, halb so schlimm Blumenauer- und Falkensträßler, Ihr seid doch den Feinstaub gewöhnt… 😉

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  2. Es geht doch darum grundsätzlich weniger Autoverkehr zu bekommen: Davon profitieren dann auch die Anwohner in Blumenauer- und Falkenstraße. Und irgendwo muss man ja mal anfangen.
    Aber mal zurückgefragt: Wie wäre es mit einer Initiative für mehr Lebensqualität in der Falkenstraße? Im Prinzip eine schöne Straße – verkommen zum Autoklo. Das muss ja nicht so bleiben!
    Und was hindert Euch Anwohner der Blumenauer daran, sich mit den Aktivisten vom Ihmezentrum zusammen zu tun? Lebensqualität wollen wir doch alle.

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    • Der erste Satz und der letzte sind richtig: Grundsätzlich, und das heißt stadtweit, sollte der Autoverkehr abnehmen und die Lebensqualität zu.

      Das erreicht man aber nicht, in dem jeder Stadtteil seine eigene Verkehrsverdrängungsinitiative gründet. Die Platzda-Initiative setzt sich gar nur für die Verkehrsberuhigung und Quasi-Privatisierung von paar Straßen rund den Markplatz ein: nicht nur Falken- und Blumenauer-, sondern noch etliche weitere Straßen werden dann zusätzlich mit Lärm und Abgas belastet.

      Warum engagiert ihr euch nicht für stadtteilübergreifende Projekte, von denen alle Hannoveraner etwas haben? Zum Beispiel kostenfreier Nahverkehr, Verdoppelung der Radbügel im Stadtgebiet, 30 km/h auf allen Straßen, gerne auch Fahrradstraßen, Elterntaxiverbote etc? Es gibt genug Möglichkeiten, Alternativen zum PKW zu stärken. Aber ihr wollt ja sogar den ÖPNV von euren Straßen haben.

      Und:
      So richtig autofeindlich seid ihr ja nicht, das kann man ja rauslesen aus euren Wünschen nach Anwohnerstraßen und -parkplätzen. Wenn ihr den Gestank schon aus euren Straßen raushaben wollt, warum nicht auch den eurer eigenen Autos?

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      • Jeder muss vor seiner eigenen Haustür anfangen dürfen, das gilt für Dich und die Blumenauer-/Falken-Anwohner genau wie für die vorm Marktplatz. Vorteil: Auf dem Marktplatz lässt sich schnell ein Kleinod schaffen und die Vermittlung ist einfach.
        Einfach dagegen zu sein, weil man selbst nichts vor der eigenen Türe macht (warum sich nicht einklinken,NAchbarn mitbringen und fordern, dass die Blumenauer Lebensqualität erhält?!?) oder stadtweit aktiv wird (was die Menschen, die sich am 9.2. treffen durchaus sind und verbindet) schient mir eine Vogel-Straß-Taktik.
        „Dagegen“ bringt nicht so viel wie „für was eigenes“. (PS: Ich hab kein Auto, ich fahre Stadtmobil und Taxi. Ist billiger und ich muss mich nicht um Ölwechsel etc. kümmern.)

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  3. Unsere Vision der Blumenauer Straße: Die völlig überdimensionierte und beileibe nicht hoch frequentierte Straße ist zurück gebaut, die Parkplätze sind bis auf Anlieferzonen weitestgehend verschwunden. Die PKWs parken in Stadtteilgaragen in den zur Zeit leer stehenden Tiefgarargen.

    Stattdessen führt ein breiter, grüner Boulevard, vergleichbar einer spanischen Rambla, auf der Linden zugewandten Seite entlang des Ihmezentrums.

    Der Großeigentümer hat „Städte für Menschen“ von Jan Gehl gelesen und verstanden, dass gut funktionierende Einkaufsstraßen eine kleinteilige Struktur brauchen. Daher befinden sich im Erdgeschoss des Ihmezentrums kleine Geschäfte, Cafes und städtische Einrichtungen wie ein Seniorentreff, eine Polizeiwache, eine Kindergarten usw.

    Auf der anderen Seite schwimmen Pontons auf der Ihme, die ein für alle zugängliches Fluss-Schwimmbecken mit Rutschen und Sprungtürmen umrahmen. Ruderboote und Kaykas liegen an Stegen und Ruheorte für alle Bewohner der Stadt oberhalb des Ufers laden zum Verweilen und Zuschauen ein.

    Vision halt, aber was wären wir ohne sie?

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    • „..beileibe noch nicht hoch frequentierte Blumenauer Straße…“

      Und genauso sollte es dann auch bleiben;-)

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      • Dann wird es doch zeit hier nach Verkehrsberuhigung und Stadtgrün zu fragen, oder? Du hast ja Recht, die Blumenauer hat nun wirklich keine Aufenthaltsqualität und als Ex-Anwohner der Celler Straße weiß ich, wie sich eine solche Straße nahcts um 3 am Samstag anfühlt: eine Rennstrecke für Taxis.
        Fahrbanverengungen beruhigen hier ungemein. Ich fänd es super, wenn auch mal Leute an solchen Straßen laut werden und ihr Recht auf Lebensqualität einfordern.

        Eine Freundin von mir arbeitet in der Peripherie der Stadtpolitik und die sagt immer „der Bürger beschwert sich viel zu selten und zu wenig“.

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  4. Also dagegen zu sein, wenn einem Nachteile entstehen, bedeutet noch lange nicht, dass man sich nicht auch selber aktiv für die Verbesserung der Infrastruktur einsetzt. Nur mal so.

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    • Ja, aber es passiert hier gerade etwas, was man mitgestalten kann (oder auch nicht). Dinge ins Internet zu schreiben ist nicht dasgleiche wie mit den Leuten am 9.2. ins Gespräch zu kommen, einen Brief an die Stadtverwaltung zu schreiben etc.

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      • Harald, sei gewiss: ich engagiere mich in der Verbesserung der Radinfrastruktur und kenne alle Gremien der Stadt, die mit diesem Bereich zu tun haben. Deshalb bin ich überhaupt auf diesen Blog gekommen.

        Nein, gestalten auf Kosten anderer ist nicht cool. Dinge im Internet zu diskutieren macht Sinn, kann man die Argumente später noch nachlesen (wenn Thiele nicht wieder löscht). Leider geht ihr auf meine Gegenargumente nicht konkret ein. Wie wollt ihr denn auf der Podiumsdiskussion bestehen?

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