Thema „Einzelhandel“ im Film bei der PlatzDa!-Diskussion am 9. Februar im Lindener Rathaus

Im Beitrag Nahmobilität stärken? Ein Film aus Hannover und eine Studie aus Kanada zeigen, warum! erläuterte der bundesweit renommierte Mobilitätsexperte Prof. Heiner Monheim auf dem Podium die Vorteile der Nahmobilität für den lokalen Einzelhandel.

In den nun folgenden Ausschnitten der Podiumsdiskussion „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“ am 9. Februar 2017 im Lindener Rathaus kommen Anwohner*innen, Geschäftsleute und Politiker*innen zu Wort.

Zwei Besucherinnen der Diskussion:

  • Wieso werden nicht die leerstehenden Tiefgarargen von den Kunden genutzt?
  • Kühlschränke (oder Waschmaschinen) gibt es nicht zu kaufen am Lindener Markt und die ÖPNV-Anbindung ist mit Straßenbahn, Bus und Taxis hervorragend

Astrid Ries von HUTUP:

  • Fährt selber viel Rad und wird immer wieder von Ihren Kunden gefragt, ob sie bei ihr parken können.

Lars Wichmann von Lastenradgeschäft velogold zum Samstag und zu Fachgeschäften im Allgemeinen:

  • Samstag ist der umsatzstärkste Tag am Lindener Markt, obwohl die Parkplätze durch den Wochenmarkt stark reduziert sind
  • Fachgeschäfte ziehen Ihre Kunden auch ohne Parkplätze direkt vor der Tür an, da die Kunden wert auf die Produkte und die spezialisierte Beratung legen

Ein am Lindener Markt ansässiger Landschaftsplaner:

  • Er möchte, dass alles so bleibt wie es ist, weil es doch jetzt schon so schön ist. Es gäbe genug Sitzplätze in den Cafès am Lindener Markt.

Prof. Heiner Monheim zu Kundeninfos:

  • In Maastricht halten die Geschäftsinhaber*innen Flyer für Ihre Kunden im Internet vor, die über Parkmöglichkeiten in der Nähe informieren
  • Kunden, die etwas entfernt parken, stärken das gesamte Viertel, da sie als Laufkundschaft an zahlreichen anderen Geschäften vorbeikommen (auch in Supermärkten werden die Käufer an möglichst vielen Regalen vorbeigeführt)

Katrin Göllinger, CDU:

  • Findet ok, dass der eine Rad fährt, der nächste zu Fuß geht und der dritte mit dem Auto unterwegs ist.

Daniel Gardemin, Die Grünen:

  • Die Gemeinschaft der Innenstadt-Einzelhändler Hannover hat ihn angesprochen, wie mehr Radfahrer in die City gelangen können.

Ein weiterer Aspekt aus unserer Sicht:

Jeder Besucher des Lindener Marktes, der mit dem Rad, zu Fuß oder mit dem ÖPNV kommt, reduziert die Belastung aller Anwohner auf seinem Weg. Nicht nur der Einzelhandel und die Anwohner des Lindener Marktes profitieren also von weniger Parkplätzen und damit weniger motorisiertem Verkehr, sondern die ganze Stadt, wenn insgesamt weniger Auto gefahren wird. Is‘ ja irgendwie logisch, oder?

Wir freuen uns über weitere Initiativen in anderen Stadtteilen und stehen gerne mit Rat und Rad zur Seite! Wake up, Südstadt:

Wird dann noch die zur Zeit durch den Berufsverkehr stark beanspruchte Falkenstraße aufgewertet, gewinnen über die dort ansässigen Läden auch die Bewohner ein Stück Lebensqualität zurück. Hier die Beiträge dazu auf unserem Blog:

Oder noch besser:  Stadtteile werden von der Stadt Hannover im Ganzen betrachtet, dann könnte es richtig gut werden:

Bis bald mal wieder bei einer der nächsten PlatzDa!-Aktionen, z. B. am 13.05.2107 bei

„Pömpel und Pedale“ auf der Falkenstraße,

Eure und  Ihre PlatzDa! -Macher*innen

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