Das Gemeinsam-Mobil für Alt und Jung: So geht urbane Mobilität heute!

Solidarisch, nachhaltig und generationenübergreifend – am Sonntag wurde in Linden das „Gemeinsam-Mobil“ vorgestellt.

Vor der Sankt-Martins Kirche in Linden wurden am Sonntag Nachmittag vorsichtig die ersten Runden gedreht. Bei blauem Himmel ließen sich die ersten mutigen Mitfahrer nicht lange bitten und kletterten neugierig auf die Sitzbank des weißen Gefährts, einer überdachten und von einem Elektromotor unterstützten Rikscha – das „Gemeinsam-Mobil“.

„Wir möchten Menschen miteinander ins Gespräch bringen: generationenübergreifend“, sagt Kerstin Häusler, Pastorin der Sankt-Martins Gemeinde. Sie versteht das Rikscha-Projekt aber auch als Beitrag zu einer nachhaltigen Mobilität und Engagement für eine fahrradfreundliche Stadt.

Ähnlich wie das in anderen Städten bekannte „Radeln ohne Alter“, richtet sich das Projekt besonders an Ältere und andere Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die nicht (mehr) selbst Rad fahren können.

„Wir möchten das auch mobilitätseingeschränkte Personen aktiv am Kirchen- und Stadtteilleben teilhaben können – und das nachhaltig!“ erklärt Magdalena Kern, Initiatorin des Projekts. Die Suche nach einer geeigneten Rikscha gestaltete sich zunächst schwierig. Über ein Jahr bemühten sich die beiden Frauen, ein geeignetes Rad zu finden. Die Beharrlichkeit zahlte sich schließlich aus. Nun sollen Fahrgäste und ehrenamtliche Fahrer zusammengebracht werden.

Die Gemeinde möchte die Rikscha dabei für ganz unterschiedliche Zwecke einsetzen: als Shuttle-Service, für Ausflugsfahrten in Stadt und Region, als Hingucker bei Hochzeiten oder bei Gemeinde- und Stadtteilfesten. Zudem soll die Rikscha auch an Interessierte außerhalb der Gemeinde vermietet werden können.

Für das Projekt werden außerdem noch Sponsoren gesucht. Geschäfte und Unternehmen aus dem Stadtteil haben die Möglichkeit, auf der Rikscha zu werben. Von diesen Einnahmen sollen die Unterhaltskosten bezahlt werden, damit die Fahrten für Fahrgäste aus der Gemeinde kostenlos bleiben.

Wer Interesse hat einzusteigen – als ehrenamtlicher Fahrer, Fahrgast oder Sponsor – kann sich bei Kerstin Häusler melden:

Telefon 0511 9245332 E-mail: kg.martin.hannover@evlka.de

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