Jamiel-Kiez: Crowdfunding (mit Film) ist gestartet

In Hannover-Linden ist ein interessantes Projekt gestartet. Anwohnerinnen und Anwohner haben sich zusammen getan, um ihr Wohnumfeld, den Jamiel-Kiez, lebenswerter zu gestalten. Namensgeber sind die drei Straßen des Kiezes:  Jacobs-, Minister-Stüve- und Eleonorenstraße.

Jetzt hat das Crowdfunding für das 1. Jamiel-Fest am Samstag, den 16.06.2018, begonnen:

www.projekte.hannovermachen.de/project/der-jamiel-kiez

Die Initiative freut sich über eine (kleine) Spende, um den Kiez zum Fest zu schmücken, Pflanzen für die Baumscheiben zu kaufen, die Straßen des Kiezes beim Fest für den Verkehr zu sperren und Bänke zum Verweilen bauen zu lassen.

Vielleicht bleibt sogar etwas Geld übrig, um eine/n Expert/in für eine Podiumsdiskussion mit den Anwohner*innen und Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung einladen zu können. In den Gruppen „Straßenfest“, „Begrünung“, „Verkehr“ und „Geschichte des Jamiel“ können alle Interessierten aktiv mitarbeiten, die Zukunft der Stadt mitgestalten und die Ideen und den Elan in ihr Viertel tragen.

Alle Neugierigen, die am 16.06. ab 12 Uhr nur mal auf ’n Bier oder ’nen Käffchen im Kiez kieken wollen, sind laut der Initiatoren herzlich eingeladen.

Das Stadtkind Magazin berichtete bereits, vielen Dank an Katja Merx! (Kleine Korrektur: Fest ist am16.06., nicht am 09.06.18)  Mehr Infos gibt es unter http://www.jamiel-kiez.de.


Vielleicht hat der Jamiel (Ja!Ja!Ja!) Vorbildfunktion und Ausstrahlung über den Kiez hinaus und regt andere Nachbarschaften an, ebenfalls gemeinschaftlich über ihr Wohnumfeld direkt vor der Haustür nachzudenken.

Dabei ist auf alle Fälle das KLAK-Fahrradkino aus Berlin, das in diesem Jahr in 16 deutschen Städten gastiert und im Jamiel einen Stopp einlegt.

Hier der ausführliche Beitrag auf unserem Blog über diese sympathische wie visionäre Gruppe von Anwohner*innen in der Stadt, die sich zur zeit um die europäische Kulturhauptstadt 2025 bewirbt. Das Motto der Bewerbung? (Neue) Nachbarschaft!

Der tolle Film von Fenzge Du und Tanja Föhr, den sie im Rahmen eines Projektes im Studium erstellt haben, zeigt wie sich die Straßen im Jamiel-Kiez verändern könnten:

Der PlatzDa!-Ini  gefällt ’s: Ist schon nah dran an unserer Vision von lebenswerten öffentlichen Räumen.

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