Lest mehr Jane Jacobs und Jan Gehl, liebe Planerinnen und Planer! – TEIL 2

Lebenswerte Städte? Verkehrswende? Mehr Platz für Kinder, Radfahrerinnen und Radfahrer? Bessere Luft? Mehr Raum für Begegnung von Menschen auf Straßen und Plätzen?

Nur weniger motorisierter Individualverkehr wird — neben attraktiven Angeboten wie einem gut ausgebauten Radwegenetz, autofreien Stadtteilplätzen, einem bezahlbaren, eng getakteten ÖPNV, etc. pp. — zu lebenswerten Städten und einer wirklichen Verkehrswende führen. Die Lebensqualität vieler Menschen in der Stadt sinkt nicht, wenn nicht alle überall bequem von Haustür zu Haustür mit dem eigenen KFZ fahren können, ganz im Gegenteil: Die Lebensqualität steigt!

Deutschland- und europaweit machen es uns viele Städte vor, wie — politischer Wille vorausgesetzt — Maßnahmen für lebenswerte Städte effektiv, kostengünstig und zügig  umgesetzt werden können.

Wir stellen Ihnen und Euch in zwei Teilen (Link zu TEIL 1) einige Maßnahmen beispielhaft und mit weiterführenden Links vor:

Teil 2

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Interview mit Jan Gehl in der Stuttgarter Zeitung

Lest mehr Jan Gehl und Jane Jacobs, liebe Planerinnen und Planer! – TEIL 1

Lebenswerte Städte? Verkehrswende? Mehr Platz für Kinder, Radfahrerinnen und Radfahrer? Bessere Luft? Mehr Raum für Begegnung von Menschen auf Straßen und Plätzen?

Nur weniger motorisierter Individualverkehr wird — neben attraktiven Angeboten wie einem gut ausgebauten Radwegenetz, autofreien Stadtteilplätzen, einem bezahlbaren, eng getakteten ÖPNV, etc. pp. — zu lebenswerten Städten und einer wirklichen Verkehrswende führen. Die Lebensqualität vieler Menschen in der Stadt sinkt nicht, wenn nicht alle überall bequem von Haustür zu Haustür mit dem eigenen KFZ fahren können, ganz im Gegenteil: Die Lebensqualität steigt!

Deutschland- und europaweit machen es uns viele Städte vor, wie — politischer Wille vorausgesetzt — Maßnahmen für lebenswerte Städte effektiv, kostengünstig und zügig  umgesetzt werden können.

Wir stellen Ihnen und Euch in zwei Teilen (Link zu TEIL 2) einige Maßnahmen beispielhaft und mit weiterführenden Links vor:

Teil 1

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Update VII: Wedekindstraße – Schwerverletzte durch Autotüren

Das Beitragsbild: „Vater fährt mit Kindern auf Fußweg trotz Schutzstreifen“ und der folgende Film zeigen, dass diese Art von „aufgemalter“ Radinfrastruktur weder subjektiven noch objektiven Schutz bietet.

Das war unser letzter Beitrag zum Engagement für eine moderne und sichere Wedekindstraße mit geschützter Radinfrastruktur. Hier alle Beiträge im Überblick.

Mach doch Deinen Sch…, sorry, war ’nen Freudscher, Deine Radverkehrsförderung alleine, liebe Stadt Hannover!

Ohne Worte… ;-(

Eure #hannovercyclechic-uerilla

 

Kommentar in der HAZ: „Luftverschmutzung – Wir Autofahrer haben es in der Hand“

„Unterm Strich“

−> zähl‘ ich?,  fragt Conrad von Meding nicht im Kommentar in der Print-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (Der Kommentar online) am letzten Samstag, sondern: <−

Was können wir selbst für die Luft tun?

[Originaltext des Kommentars in fett, unsere Ergänzungen in −> dünn und kursiv <−]

Versagt haben sie alle: die Bundes- und die Länderebene bis hin zur Stadtspitze, von der betrügerischen Autoindustrie ganz abgesehen. Leidtragende werden alle diejenigen sein, die…

−> an stark befahrenen, lauten Straßen wohnen, die wie unsere Kinder noch im Wachstum sind oder die bereits jetzt Lungenerkrankungen und Allergien haben. Hätten wir erwartet geht es weiter, stattdessen heißt es: <−

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Update VI: Wedekindstraße – Oberbürgermeister Schostok antwortet auf offenen Brief

In einem offenen Brief hat Initiator Herr Gerd Reincke und zahlreiche, weitere Bürger*innen, Vereine und Initiativen, die sich für eine moderne und sichere Radinfrastruktur in Hannover einsetzen, den Oberbürgermeister Stefan Schostok am 20.09.2017 gebeten, baulich gesicherte Radwege bei der Neuplanung der Wedekindstraße in der List anlegen zu lassen. Bisher sind lediglich rot eingefärbte „Schutzstreifen“ vorgesehen. Hier der Brief an unseren Oberbürgermeister  im Wortlaut.

Die Kernaussage des offenen Briefes war:

„Der wichtigste Aspekt, um in der Großstadt das Fahrrad zu benutzen, wird [in der Wedekindstraße] nicht berücksichtigt: eine ausreichende Sicherheit für die Radfahrer ist nicht gewährleistet.“

Am 23.10.2017 hat der Oberbürgermeister mit einem ausführlichen Schreiben geantwortet, vielen Dank dafür! Nach Rücksprache mit Herrn Reincke veröffentlichen wir hier auf dem Blog die Antwort (in Fettschrift) und kommentieren (kursiv) diese:

Umbau und Rekonstruktion der Wedekindstraße

Sehr geehrter Herr Reincke,

haben Sie Dank für Ihr Schreiben vom 20.09.2017 zu den Straßenbauplanungen für die Wedekindstraße.

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Bank-ÜBERFALL gescheitert: Keine öffentlichen Bänke auf dem Lindener Markt!

Bank-ÜBERFALL gescheitert?

Eigentlich eine gute Nachricht, sollten die Lindenerinnen und Lindener Bürgerinnen und Bürger denken. Allerdings handelte es sich ja weniger um Nehmen, als vielmehr um Geben wie dieser Beitrag zum Überfall und der folgende Film zeigt.

Die Bänke waren nicht nur als Spende der PlatzDa! -Initiative für das Wein- und Jazzfest am 24.09.17 auf dem Lindener Markt gedacht, sondern z. B. auch als Ausruhmöglichkeit für Senior*innen auf den Fußwegen des täglichen Bedarfes im Stadtteil. Warum Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum so wichtig für die Bewohner*innen, die Gesellschaft an sich und nicht zuletzt für die Einzelhändler*innen ist, könnt Ihr bei Jan Gehl oder in diesen Blogbeiträgen nachlesen.

Leider erreichte uns die folgende Mail kurz nach dem „Fallen lassen“ 😉 der Bänke, die wir wie folgt kommentieren:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben festgestellt, das am Lindener Marktplatz im Bereich der ausgewiesenen Markfläche widerrechtlich Bänke aufgestellt worden sind. Nach unserer Recherche haben Sie die Aufstellung der Bänke veranlasst/durchgeführt.“

Wir entschuldigen uns für die Mühen, die wir den Mitarbeiter*innen der Stadt Hannover gemacht haben.

„Für die Aufstellung von Möblierungen im Stadtgebiet ist eine Sondernutzungserlaubnis erforderlich.

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Urbane Intervention: PlatzDa!-Initiative in Bachelorarbeit wissenschaftlich analysiert

Lotta Braunert hat sich neben den Urbanen Interventionen von Park Fiction in Hamburg und dem Platz Projekt in Hannover auch mit der PlatzDa!-Initiative beschäftigt. Der folgende Text ist ihrer Bachelorarbeit entnommen. (Gesamte Bachelorarbeit von Lotta Braunert über Urbane Interventionen als PDF-Datei)

„Unter dem Titel PlatzDa! fanden im Sommer 2016 vier Interventionen auf dem Lindener Markt in Hannover statt. Teilnehmer*innen der Aktion besetzten nach dem Wochenmarkt am Samstag die Parkplätze und bespielten diese mit kreativen Aktionen.

Anlass von PlatzDa! war der Wunsch ein ruhiges Klima im Stadtteil zu schaffen, das kinder- und fahrradfreundlich ist und auf ein Miteinander-Leben in der Stadt setzt.

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