PlatzDa!-Initiative und HannovAIR Connection: Interview im Deutschen Architektenblatt

Lars Menz, Pressereferent der Architektenkammer Niedersachsen, bat Arne Käthner von der HannovAIR Connection, dem Netzwerk für saubere Luft in Hannover, und Oliver Thiele von der PlatzDa!-Initiative zum Interview in das Laveshaus, dem Sitz der Kammer.

Ironie der Geschichte: Das Laveshaus liegt ausgerechnet am lärmenden und stinkenden Friedrichswall bzw. Cityring, der gemäß hannoverschem Stadtrat längst eine Fahrspur für den motorisierten Verkehr in jede Richtung weniger haben sollte. Die HAZ berichtete bereits 2011 (!!!) im Artikel Der Cityring soll schmaler werden!

Passiert ist bis dato allerdings — nade, rien, niente oder wie der Norddeutsche sagt: NÜSCHT!

Mehr Berichterstattung über die PlatzDa!-Initiative unter Presse

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UPDATE: Parkraumbewirtschaftung – Wie machen es andere Städte?

In der niedersächsischen Hauptstadt engagiert sich die HannovAIR Connection für saubere Luft und eine Verkehrswende. Jetzt startet auch in Bremen ein Bündnis aus vier Verbänden, VCD, BUND, ADFC und Fuss e.V. mit insgesamt 10.000 Mitgliedern, fordert den Parkraum zu verknappen, zu bewirtschaften und die Einnahmen in den ÖPNV und die Radinfrastruktur zu investieren. Der Weser Kurier berichtete.

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Unser Partner-Blog bremenize listet die Grundsätze für die flächendeckende Bewirtschaftung des Parkraumes in Bremen auf, Grundlage sind u. a. die: 16 guten Gründe für Parktraumbewirtschaftung (PDF-Datei auf deutsch) aus der europaweiten Push & Pull Parking-Studie.

  1. Der öffentliche Raum gehört allen Bürger*innen der Stadt. Als Parkplatz ist er viel zu kostbar.
  2. Parken wird nur auf legalen Parkplätzen toleriert. Illegales Parken (auf Grünflächen, Geh- und Radwegen, an Einmündungen und Überfahrten) wird konsequent geahndet.
  3. Die Stellplätze im öffentlichen Raum werden schrittweise reduziert.
  4. Alle Parkplätze im öffentlichen Raum werden bewirtschaftet.
  5. Der Preis steigt mit der Nähe des Stellplatzes zum Zentrum und der Dichte des Quartiers.
  6. Parken im öffentlichen Raum ist teurer als das Parken im Parkhaus. Das Parken im Parkhaus ist teurer als die Nutzung des ÖPNV.
  7. Kostenpflichtiges Anwohnerparken wird flächendeckend eingerichtet. Zweitwagen und Wohnmobile haben keine Parkberechtigung. Für Gäste ist die Parkdauer begrenzt. Für Dienstleister und Lieferanten werden Kurzzeitparkplätze eingerichtet.
  8. Der Umweltverbund (zu Fuß gehen, Radfahren, ÖPNV, Park&Ride und Carsharing) als attraktive Alternative zum eigenen Auto wird gestärkt.
  9. Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung werden zweckgebunden für den Umweltverbund und die Aufwertung des öffentlichen Raums eingesetzt.

Dies ist ein Auszug aus dem Papier der vier Verbände. DER VOLLE TEXT kann hier nachgelesen werden.

Und auch in Münster beginnt das Aufbegehren gegen jahrzehntelange, verkehrspolitische Fehlplanung, ein Artikel aus den Westfälischen Nachrichten.

Klickt auf „Weiterlesen“ für unseren ursprünglichen Beitrag zum Thema erfolgreiche Parkraumbewirtschaftung in anderen europäischen Städten und warum Anwohner-Parkzonen in Hannover Sinn machen…

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Urbane Intervention: PlatzDa!-Initiative in Bachelorarbeit wissenschaftlich analysiert

Lotta Braunert hat sich neben den Urbanen Interventionen von Park Fiction in Hamburg und dem Platz Projekt in Hannover auch mit der PlatzDa!-Initiative beschäftigt. Der folgende Text ist ihrer Bachelorarbeit entnommen. (Gesamte Bachelorarbeit von Lotta Braunert über Urbane Interventionen als PDF-Datei)

„Unter dem Titel PlatzDa! fanden im Sommer 2016 vier Interventionen auf dem Lindener Markt in Hannover statt. Teilnehmer*innen der Aktion besetzten nach dem Wochenmarkt am Samstag die Parkplätze und bespielten diese mit kreativen Aktionen.

Anlass von PlatzDa! war der Wunsch ein ruhiges Klima im Stadtteil zu schaffen, das kinder- und fahrradfreundlich ist und auf ein Miteinander-Leben in der Stadt setzt.

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10 hannovercyclechic in Utrecht - Eindeutig vom motorisierten Verkehrgeternnte Radinfra

„Hannover cycled chic in…“ Utrecht: #3 Rad-Infrastruktur vom Autoverkehr getrennt

hannovercyclechic und neun weitere RadenthusiastINNEN aus Hannover hatten vor kurzem die Freude und die Ehre der Stadt Utrecht einen Besuch abzustatten. Herbert Tiemens, der Radbeauftragte der Provinz Utrecht, stand uns Rede und Antwort und fuhr mit uns einmal quer durch „seine“ Stadt.

In der Reihe „Hannover cycled chic in…“ berichtet die hannovercyclechic-eria über Ihre Aha-Erlebnisse, den Motivationschub oder einfach über die Glücksmomente auf einer Radinfrastruktur von einem anderen Stern. Apropos: Chewbacca lässt grüßen, allerdings aus Hannover-Linden.

Hier nun der dritte Teil zu „Hannover cycled chic in…“ Utrecht: #3 Rad-Infrastruktur vom Autoverkehr getrennt

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PlatzDa! ist hannovercyclechic-Blog Sauba sog i. Reinheitsgebot für Münchner Luft

„Sauba sog i.“ Reinheitsgebot (nur) für Münchner Luft?

In Deutschlands Süden lässt das Bürgerbegehren „Sauba sog i. –  Reinheitsgebot für Münchner Luft“ aufhorchen und die Menschen in der Stadt München hoffentlich bald aufatmen.

In nur sechs Wochen hat das Bündnis für saubere Luft die Hälfte der nötigen Unterschriften für das Bürgerbegehren „Sauba sog i. Reinheitsgebot für Münchner Luft“ gesammelt. Noch bevor das Bündnis für saubere Luft die nötigen 32.000 Unterschriften an die Stadt übergeben konnte, gibt diese nach – und übernimmt nach jahrelangem Zögern die Forderungen des Bündnisses:

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HannoverMachen interviewt PlatzDa! ist hannovercyclechic

Eine Crowdfunding-Erfolgsgeschichte auf HannoverMachen.de

Das Bürgerbüro Stadtentwicklung für Bürgerbeteiligung hat nach unseren Erfahrungen mit dem Crowdfunding auf HannoverMachen.de gefragt.

Ausschnitte des Interviews könnt Ihr in diesem Beitrag lesen:

Was genau habt ihr gesucht?

In erster Linie Öffentlichkeit. Oder anders ausgedrückt: Wir wollten möglichst viele BewohnerInnen Hannovers erreichen, die sich in ihrer Stadt viel PlatzDa! für die Menschen – zu Fuß, auf dem Rad, auf verkehrsberuhigten Plätzen und mit lebenswerten Nachbarschaften – wünschen.
Wir wollten Menschen zum Mitmachen ermuntern – bei unseren Aktionen,  auf unserem Blog, gegenüber der Politik und der Verwaltung, in ihren Stadtteilen.
Aber auch die Aussicht auf Spenden, die wir z. B. für unsere Podiumsdiskusssion „Wie wollen wir leben in unseren Städten (und Stadtteilen)?“ brauchten, war ein Anreiz, auf Hannovermachen aktiv zu werden.

Würdet ihr HannoverMachen noch einmal für eine Kampagne in Betracht ziehen?

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hannoverliebe hannes schnellster radkurier nannovers

Hannoverliebe stellt Radkurier Hannes, den Schnellsten, vor

„Hannoverliebe ist die Plattform für Menschen, Projekte und Orte, die die Landeshauptstadt und Region gestalten und auszeichnen. Wir zeigen dir wer und was unsere Stadt lebenswert macht. Mach mit, mach deine Stadt sichtbar.“

Inzwischen hat sich Hannoverliebe auch dem Thema Mobilität angenommen, wie der Beitrag über Hannes zeigt. Und hannovercyclechic hat sich zur PlatzDa!-Initiative weiterentwickelt. Jetzt haben wir alle Bewohner der Stadt, die sich ein ruhigeres, gesünderes und entspanntes Hannover mit mehr Lebensqualität und mehr PlatzDa! wie z. B. in Amsterdam! wünschen, im Blick.

Link zum Film, in dem Ihr Hannes auf seiner Fahrt und bei seinem Traum von einer lebenswerteren Stadt begleiten könnt.

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