Nahmobilität stärken? Ein Film aus Hannover und eine Studie aus Kanada zeigen, warum!

Herr Prof. Monheim erläutert in seinem Impulsvortrag bei der PlatzDa!-Podiumsdiskussion „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)? am 9. Februar 2017 im Lindener Rathaus zunächst die Vorteile der Nahmobilität. Im zweiten Teil dieses Beitrags klärt eine Studie aus Toronto den Irrglauben auf, der Großteil der Kunden in lokalen Einkaufsstraßen kämen mit dem eigenen PKW zum Einkaufen. Und am Schluss ziehen wir ein Fazit unserer Eindrücke…

Ein kürzlich erschienener Artikel von Charlie Sorrel auf der Seite www.fastcoexist.com auf Grundlage einer aktuellen Studie kommt zum Einkaufsverhalten in einer Einkaufsstraße in Toronto zu folgendem Schluss, hier folgt die Übersetzung des Artikels:

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PlatzDa! ist hannovercyclechic Verkehrstote

Linktipps der Woche #4 2017: Diesel(n) wir uns alle weiter ein?

Liebe Bundesregierung, liebe Ministerpräsident*innen, liebe Oberbürgermeister*innen, liebe Bezirksbürgermeister*innen, liebe Abgeordnet*innen,

haben Sie schon mal im Grundgesetz in Artikel 2 Absatz 2 reingeschmökert?

„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“

Weiter heißt es: „In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“

Da stellt sich uns die Frage, ob eigentlich schon ein Gesetz auf Überschreitung der Stickoxidwerte in unseren Städten erlassen wurde?

Apropos Gesetze: Die Städte in Deutschland werden — wie aktuell in München — erfolgreich verklagt zur Luftreinhaltung auch Fahrverbote zu erlassen.

Dazu unsere „duftenden“ Linktipps der Woche #4 2017:

Und was passiert in good, old(school) Hangover?

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Podiumsdiskusssion an der IGS Lehrte 2

„Wie wollen wir argumentieren? Ein fiktives Planspiel zur Etablierung lokaler Kunst…“

oder

Wie Schülerinnen und Schüler über die Chancen und Risiken eines Kunstmuseums in ihrem Wohnort diskutieren!“

Simone Depner, Lehrerin einer 10. Klasse der IGS Lehrte, stellte Ihren Schülerinnen und Schülern die erdachte Aufgabe „Kunstmuseum statt Parkplatz“:

Hier der Bericht von Simone Depner zu der Diskussion auf dem Podium und im Klassenraum:

Wo steht eigentlich geschrieben, Stadtplanung sei nur etwas für Erwachsene?

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Für die Freunde der Statistik von den Freunden und Helfern oder „Sicher ist sicher: Vision Zero“

Der Verkehrssicherheitsbericht der Polizei Hannover 2015 weist in Hannover und der Region über 35.000 Verkehrsunfaällen in einem Jahr aus. Von „sicher“ kann da eigentlich nicht die Rede sein kann, soviel ist zumindest mal sicher!

Einige Auszüge aus dem Bericht:

  • In der Landeshauptstadt starben sieben Menschen, im Umland 30 und auf den Autobahnen zwölf Personen. Unter den Opfern befanden sich zwölf Senioren, neun junge Erwachsene und ein Kind im Alter von zehn Jahren.
  • Besonders auffällig ist die steigende Zahl der schwerverletzten Kinder, die zu Fuß (von 13 auf 21) oder mit dem Rad (von sechs auf elf) unterwegs waren.

  • Die Senioren über 75 Jahre waren mit sechs Getöteten und 79 Schwerverletzen erneut am stärksten in dieser Gruppe betroffen. 35 der Schwerverletzten waren als Radfahrer, 17 als PKW-Fahrer und 16 als Fußgänger unterwegs.
  • 2015 ist es im Bereich der Polizeidirektion (PD) Hannover zu insgesamt 35.398 Verkehrsunfällen gekommen und somit zu 1.870 Unfällen mehr als im Jahr 2014. Das bedeutet eine Zunahme um 5,6 Prozent.
  • Bei Unfällen mit schwersten Folgen bleibt hingegen die überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit Unfallursache Nummer eins.

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Stadtteilplätze im Fokus: #1 Stephansplatz in der Südstadt

In der neuen Reihe „Stadtteilplätze im Fokus“ nehmen die PlatzDa!-Blogger die Plätze der einzelnen Kieze Hannovers unter die Lupe. Allen, die uns noch nicht so gut kennen, seien übrigens diese Beiträge empfohlen: Unsere Zukunftsvision Lebenswerte Stadt, Der PlatzDa!-Film ist online! Aus Parkraum wird Lebens(t)raum…, Über diese Webseite.

Den Anfang macht der Stephansplatz in der Südstadt. (Google-Luftbild und Streetview-Ansicht) Was ist gut dort, was ist verbesserungswürdig oder fehlt und was ist zu tun?

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Stadtanzeiger West der HAZ: Bleibt der (Lindener) Markt ein Parkplatz?

Juliane Kaune von der HAZ hat mit ihrem Artikel im Stadtanzeiger die Stimmung und Aussagen der PlatzDa!-Veranstaltung „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“ am 9. Februar 2017 aus unserer Sicht treffend zusammengefasst. (Mehr über PlatzDa! in der Presse)

Kurz vorweg: Wir verstehen den Lindener Marktplatz und die Stephanusstraße als „Leuchtturmprojekte“. Wenn in den Städten eine Mobilitätswende für bessere luft, weniger Verkehrslärm und mehr Platz für die Menschen im öffentlichen Raum gelingen soll, müssen wir irgendwo, auch im Kleinen, anfangen.

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Update III: Umgestaltung Wedekindstraße und -platz

Das Papier der B.I.U. zur Umgestaltung der Wedekindstrasse (PDF) schlägt Verbesserungen für Radfahrer und Fußgänger an der städtischen Planung vor, die mit der Zukunftsvsion Lebenswerte Stadt der PlatzDa!-Initiative übereinstimmen:

Der Vorschlag der Stadt Hannover

Der Vorschlag der Stadt Hannover mit Schutzstreifen, auf denen Radfahrer gefährdet werden, buh!

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