GASTBEITRAG: Tödlicher Unfall auf der Vahrenwalder Straße – Gefahren und Wirkungen

Der Unfall (HAZ-Artikel) auf der Vahrenwalder Straße/Industrieweg, bei dem ein 11-jähriges Kind getötet wurde, ist unfassbar tragisch, das Leid der Angehörigen unvorstellbar. Wir hoffen, dass die kritische Auseinandersetzung des Verfassers dieses Gastbeitrages dazu beiträgt, dass ein Umdenken in Politik und Verwaltung stattfindet und die Unfälle mit Fußgänger- und Radfahrerbeteiligung in der Stadt Hannover irgendwann der Vergangenheit angehören!


Es geht voran! Die Radfahrcommunity lässt sich nicht mehr einfach mit einem „Weiter so!“ abspeisen und fordert jetzt auch in Hannover öffentlichkeitswirksam ihr Recht auf eine wirklich sichere Verkehrsinfrastruktur ein.

Die Behörden allerdings zeigen sich davon völlig überrascht. Sind sie doch seit Jahrzehnten damit durchgekommen, die Unfallschuld ausschließlich bei den Unfallbeteiligten zu suchen. Am besten eigneten sich für solche Schuldzuschreibungen die Opfer selbst. Sie können sich oft nicht mehr wehren. Ihnen wird vorgehalten, sich nicht ordnungsgemäß verhalten zu haben oder sich nicht ausreichend durch Helme usw. geschützt zu haben.
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Polizei Hannover: Radfahrkontrollwochen statt Aktionswochen gegen Falschparker

Hatte die Polizei Hannover im Januar 2018 noch dem HAZ-Redakteur Tobias Morchner gegenüber angekündigt, sie werde im April und August „konzertierte Aktionen bzw. Aktionswochen“ gegen Falschparker auf Radwegen durchführen, …

…heißt das Ganze nun laut Pressemitteilung der Polizei plötzlich Radfahrkontrollwochen. ;-(

Wir hatten in einem Beitrag berichtet, wie wir die Polizei auf Twitter immer wieder auf blockierte Rad- und Fußwege, das Verhalten von Autofahrer*innen in Fahrradstraßen, Unfallschwerpunkte und Gefahrenstellen für Radfahrer*innen, schlecht abgesicherte Baustellen etc. aufmerksam machen.

Macht mit!

Nutzt die Einsätze der Polizei in der nächsten Woche, verseht Eure Fotos und Beschwerden mit den Hashtags #lustaufrad und #Falschparker und taggt eure Posts auf Twitter (Beispiel) mit @Polizei_H, mit Stadt @Hannover und mit @HAZ und auf Facebook (Beispiel) mit @PolizeiHannover, Stadt @lhhannover und @HannoverscheAllgemeine.

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Kommentar in der HAZ: „Luftverschmutzung – Wir Autofahrer haben es in der Hand“

„Unterm Strich“

−> zähl‘ ich?,  fragt Conrad von Meding nicht im Kommentar in der Print-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (Der Kommentar online) am letzten Samstag, sondern: <−

Was können wir selbst für die Luft tun?

[Originaltext des Kommentars in fett, unsere Ergänzungen in −> dünn und kursiv <−]

Versagt haben sie alle: die Bundes- und die Länderebene bis hin zur Stadtspitze, von der betrügerischen Autoindustrie ganz abgesehen. Leidtragende werden alle diejenigen sein, die…

−> an stark befahrenen, lauten Straßen wohnen, die wie unsere Kinder noch im Wachstum sind oder die bereits jetzt Lungenerkrankungen und Allergien haben. Hätten wir erwartet geht es weiter, stattdessen heißt es: <−

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170607 HAZ LRP, HannovAIR und Opernplatz Beitragsbild 1

HannovAIR macht Druck, auch (in) der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung

Die HannovAIR Connection – Netzwerk für klare Luft ist heute zum ersten Mal in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung präsent. Link zum Artikel.

„Seit Jahren gelingt es Hannover nicht die von der EU festgelegten Grenzwerte für Stickstoffdioxid einzuhalten.“ schreiben Bernd Haase und Andreas Schinkel in ihrem Artikel. Arne Käthner von HannovAIR wird wie folgt zitiert: „Die Stadt muss jetzt Verantwortung für die Gesundheit Ihrer Bürger übernehmen.“ und  „Notwendig sei eine echte Wende in der Verkehrspolitik.“

Unsere Ziele im Einzelnen!

170607 HAZ LRP, HannovAIR und Opernplatz

Sicher ist allen Beteiligten— auch im Stadtrat — klar, wie eine derartige Wende zu machen ist. Und falls es irgendwer noch nicht verstanden hat, empfehlen wir einen Blick über den Tellerrand, in unseren Blog oder ins benachbarte Ausland, z. B. nach Holland! Dann ergibt sich vielleicht auch der politische Wille von ganz alleine… Und ohne ein von HannovAIR initiiertes Bürgerbegehren wie in München oder Klagen gegen die Stadt wie in 16 anderen deutschen Städten wie Berlin, Stuttgart, Düsseldorf oder schon wieder München.

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) berichtet zu Klageverfahren in Sachen Luftreinhaltung:

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Platzda! ist hannovercyclechic___aber nicht auf dem Parkplatz auf der Leineinsel

Gespräch mit dem Stadtbaurat: Wer ist Hannover? oder Leineinsel ist Parkplatz!

Eine interessante, hochkarätig besetzte Veranstaltung richtet die Evangelische Stadtakademie Hannover am kommenden Mittwoch, 3. Mai 2017 um 18.00 Uhr in der Neustädter Hof- und Stadtkirche aus.

Ein Stadtgespräch: Am Rande der Mitte? Wer ist Hannover?

Ein Zitat aus der Einladung lautet:

„Die Leineinsel kann also als das natürliche geografische Zentrum der Gesamtstadt angesehen werden.“

Der gesamte Einladungstext steht am Ende dieses Beitrags. Wir sind am Mittwoch leider verhindert, möchten aber zu diesem Zitat vom Schreibtisch aus folgende Anmerkung machen:

„Hannover nutzt eben diese Leineinsel, seinen historischen Kern, als Parkplatz!“

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haz parkplatznot header

Satire – oder der ganz normale Wahnsinn eines 800m-Laufes?

Dachten wir bei der Überschrift des HAZ-Artikel „Parkplatznot in der Südstadt“ an Ausdrücke wie Atemnot oder Not-OP, mussten wir bei der Lektüre des Artikels erschrocken feststellen, dass alles noch viel, viel (ja, geradezu richtig dolle viel schlimmer) ist und schlugen schließlich das Wort „Not“ im Duden nach. (Die Auflösung dazu am Ende dieses Beitrags.)

Und just bevor wir selber in die Tasten hauen konnten, erreichte uns folgender satirischer Leserbrief zum Thema:

„Die HAZ ist wieder mal ganz nah dran am Bürger, an seinen Nöten und Sorgen. Nach Flüchtlingskrise, Populismus und Trump, mal wieder ein Thema zum richtig aufregen: die Parkplatznot in der Innenstadt.

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Hannoversche Allgemeine Zeitung – PlatzDa!-Crowdfunding startet bei HannoverMachen

Conrad von Meding, der Platzda! -Initiative wohlgesonnener HAZ-Redakteur, berichtet heute im „Thema des Tages“ im Hannover-Teil der HAZ über die Projekte auf der neuen Crowdfunding-Plattform HannoverMachen vom Bürgerbüro Stadtentwicklung, die Projekte für das Gemeinwohl in Hannover eine Bühne bietet, Mitstreiter, Öffentlichkeit und Mittel zu erhalten. Dabei sind über PlatzDa! hinaus auch die tollen und engagierten Projekte Hannover baut um, With a little help of my friends und der Glocksee Waste Award.

Was sich die PlatzDa!-Initiatoren für die Menschen dieser Stadt wünschen, steht hier: Über diese Website

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