Bank-ÜBERFALL gescheitert: Keine öffentlichen Bänke auf dem Lindener Markt!

Bank-ÜBERFALL gescheitert?

Eigentlich eine gute Nachricht, sollten die Lindenerinnen und Lindener Bürgerinnen und Bürger denken. Allerdings handelte es sich ja weniger um Nehmen, als vielmehr um Geben wie dieser Beitrag zum Überfall und der folgende Film zeigt.

Die Bänke waren nicht nur als Spende der PlatzDa! -Initiative für das Wein- und Jazzfest am 24.09.17 auf dem Lindener Markt gedacht, sondern z. B. auch als Ausruhmöglichkeit für Senior*innen auf den Fußwegen des täglichen Bedarfes im Stadtteil. Warum Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum so wichtig für die Bewohner*innen, die Gesellschaft an sich und nicht zuletzt für die Einzelhändler*innen ist, könnt Ihr bei Jan Gehl oder in diesen Blogbeiträgen nachlesen.

Leider erreichte uns die folgende Mail kurz nach dem „Fallen lassen“ 😉 der Bänke, die wir wie folgt kommentieren:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben festgestellt, das am Lindener Marktplatz im Bereich der ausgewiesenen Markfläche widerrechtlich Bänke aufgestellt worden sind. Nach unserer Recherche haben Sie die Aufstellung der Bänke veranlasst/durchgeführt.“

Wir entschuldigen uns für die Mühen, die wir den Mitarbeiter*innen der Stadt Hannover gemacht haben.

„Für die Aufstellung von Möblierungen im Stadtgebiet ist eine Sondernutzungserlaubnis erforderlich.

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Bank-ÜBERFALL! Schon wieder Linden…

Am vergangenen Wochenende staunten die Menschen in Linden nicht schlecht. Es gab einen Bank-ÜBERFALL. Allerdings nicht so wie ihr denkt… Es wurde keine Bank überfallen, sondern — wie sollen wir sagen — eher irgendwie und irgendwann eine Bank „fallen gelassen“.

Eine Bank wurde fallen gelassen? Jetzt könnten Euch Begriffe wie Bankenkrise oder die Occupy-Bewegung in den Sinn kommen. Allerdings ist das auch wieder nicht so ganz wie ihr denkt… BANK(en)KRISE und beSETZEN trifft es irgendwie besser. Und das nicht irgendwo, sondern mitten auf dem Lindener Markt.

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PlatzDa!-Initiative macht bundesweit Schlagzeilen

Schon für unsere Podiumsdiskussion Wie wollen wir leben in unseren Städten? im Februar 2017 hätten wir die Journalistin Andrea Reidl gerne als Moderatorin oder auch Podiumsteilnehmerin gewonnen. Leider verhinderten anderweitige berufliche Termine ihr Mitwirken. Andreas Verabschiedung im letzten Telefonat „Ich muss unbedingt noch über Eure #PlatzDa!-Initiative berichten!“ blieb uns im Gedächtnis…

So waren wir umso erfreuter, als wir vergangene Woche ihre Stimme am anderen Ende der Leitung vernahmen. „Hey, ich will einen Beitrag über den weltweiten Parking Day machen und Euer Engagement in Hannover-Linden als Aufhänger nehmen.“

Auf Andrea sind wir zum ersten Mal vor zwei Jahren aufmerksam geworden. Bis Ende 2015 hat sie für die Wochenzeitung Die ZEIT den Blog Velophil betrieben, auf dem sie sich „Nomen est Omen“ der Liebe zum Rad und Radfahren verschrieben hatte. Als das Ende dieses Engagements gekommen war, begann sie ihren eigenen Blog: Busy Streets

Nun ist ebendort der folgende Beitrag über die #PlatzDa!-Initiative erschienen:


Plaudern, picknicken, Paroli bieten – heute zeigen Aktivisten überall auf der Welt, wie man Parkplätze in der Stadt deutlich besser nutzen als es zurzeit üblich ist. Seit 2005 findet der so genannte Parking Day am dritten Freitag im September statt. Die Teilnehmer sind Teil einer Bewegung, die sich für lebenswertere Städte engagieren und mehr autofreie Plätze einfordern.

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Das Gemeinsam-Mobil für Alt und Jung: So geht urbane Mobilität heute!

Solidarisch, nachhaltig und generationenübergreifend – am Sonntag wurde in Linden das „Gemeinsam-Mobil“ vorgestellt.

Vor der Sankt-Martins Kirche in Linden wurden am Sonntag Nachmittag vorsichtig die ersten Runden gedreht. Bei blauem Himmel ließen sich die ersten mutigen Mitfahrer nicht lange bitten und kletterten neugierig auf die Sitzbank des weißen Gefährts, einer überdachten und von einem Elektromotor unterstützten Rikscha – das „Gemeinsam-Mobil“.

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PlatzDa! ___Pömpel und Pedale___ für mehr Sicherheit Youtube

Der Film zu „Pömpel und Pedale mit Chewbacca“ ist online

Mit unserer Aktion „Pömpel und Pedale“ haben wir auf die zugeparkten Radwege in Hannover aufmerksam machen und mit einfachen Mitteln aus dem Sanitärbedarf eine Lösung aufzeigen wollen.

Dank des Beistandes wie von einem anderen Stern bzw. Chewbacca auf dem Rad war uns die Aufmerksamkeit sicher und dank 10 Pömpeln war der Radfahrstreifen auf der Falkenstraße in Hannover-Linden (leider nur) so gut wie sicher. Aber seht selbst:

Vielen Dank an den Lindener Filmemacher Tosh Leykum für das Filmen und den Schnitt des Filmes.*

Amüsante Aktion, aber warum das alles?

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PlatzDa! ist hannovercyclcechic-Blog Fisch Hampe Außenaufnahme von linden-entdecken

Wer das Fachgeschäft Fisch Hampe wirklich auf dem Gewissen hat

In Hannover-Linden hat das Fachgeschäft Fisch Hampe am Schmuckplatz vor einiger Zeit geschlossen. Der Inhaber hat sich mit einem mehrseitigen Schreiben, ausgehängt im Schaufenster, über die Situation am Schmuckplatz und den Bezirksrat beklagt, insbesondere die Anlieferung seines Geschäftes sei Ihm erschwert worden.

In verschiedenen Linden-Gruppen der Sozialen Medien, und sicher auch in dem ein oder anderen Gespräch im Bekanntenkreis, sind die Vorwürfe des Ladeninhabers kontrovers diskutiert worden. Lag es an der Gentrifizierung, den fehlenden Parkplätzen oder gar an der Radmafia Lindens, wie ein geistreicher Verschwörungstheoretiker in einem Kommentar meinte. Den Text des Aushanges können Facebook-Nutzer hier nachlesen.

Jörg Schimke, parteiloses Mitglied des letzten Bezirksrates in Hannover Linden-Limmer hat nun in einer dreiteiligen Reihe auf seinem Blog Klickhin.de mögliche Ursachen der Fisch Hampe-Geschäftsaufgabe betrachtet. Lesenswert, weil sachlich und nachdenklich!

Zitate:
Ich zweifle, ob die 1996 entfallenen vier Parkplätzen jetzt, 21 Jahre später, objektiv als Ursache [für die Geschäftsaufgabe] in Betracht kommen können.“

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PlatzDa! ist hannovercyclechic Pömpel und Pedale Chewbacca auf dem Rad und in Lego

Chewbacca als Star (Wars)-Gast bei Pömpel und Pedale am 13.05.17

Mein Besucher Chewbacca — Ihr habt vielleicht schon von Ihm gehört —  lebt auf einem Planeten, der gänzlich von Wald bedeckt ist. Seine Kultur hat Häuser geschaffen, die sich in diese natürliche Umgebung einfügen.

In unserer Stadt dagegen sind viele Häuser aus Beton, umgeben von Straßen aus Asphalt, die wiederum mit Fahrzeugen aus Blech bevölkert sind. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass er mich fragt: „Wo ist eure Natur?“

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