Bank-ÜBERFALL gescheitert: Keine öffentlichen Bänke auf dem Lindener Markt!

Bank-ÜBERFALL gescheitert?

Eigentlich eine gute Nachricht, sollten die Lindenerinnen und Lindener Bürgerinnen und Bürger denken. Allerdings handelte es sich ja weniger um Nehmen, als vielmehr um Geben wie dieser Beitrag zum Überfall und der folgende Film zeigt.

Die Bänke waren nicht nur als Spende der PlatzDa! -Initiative für das Wein- und Jazzfest am 24.09.17 auf dem Lindener Markt gedacht, sondern z. B. auch als Ausruhmöglichkeit für Senior*innen auf den Fußwegen des täglichen Bedarfes im Stadtteil. Warum Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum so wichtig für die Bewohner*innen, die Gesellschaft an sich und nicht zuletzt für die Einzelhändler*innen ist, könnt Ihr bei Jan Gehl oder in diesen Blogbeiträgen nachlesen.

Leider erreichte uns die folgende Mail kurz nach dem „Fallen lassen“ 😉 der Bänke, die wir wie folgt kommentieren:

„Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben festgestellt, das am Lindener Marktplatz im Bereich der ausgewiesenen Markfläche widerrechtlich Bänke aufgestellt worden sind. Nach unserer Recherche haben Sie die Aufstellung der Bänke veranlasst/durchgeführt.“

Wir entschuldigen uns für die Mühen, die wir den Mitarbeiter*innen der Stadt Hannover gemacht haben.

„Für die Aufstellung von Möblierungen im Stadtgebiet ist eine Sondernutzungserlaubnis erforderlich.

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Urbane Intervention: PlatzDa!-Initiative in Bachelorarbeit wissenschaftlich analysiert

Lotta Braunert hat sich neben den Urbanen Interventionen von Park Fiction in Hamburg und dem Platz Projekt in Hannover auch mit der PlatzDa!-Initiative beschäftigt. Der folgende Text ist ihrer Bachelorarbeit entnommen. (Gesamte Bachelorarbeit von Lotta Braunert über Urbane Interventionen als PDF-Datei)

„Unter dem Titel PlatzDa! fanden im Sommer 2016 vier Interventionen auf dem Lindener Markt in Hannover statt. Teilnehmer*innen der Aktion besetzten nach dem Wochenmarkt am Samstag die Parkplätze und bespielten diese mit kreativen Aktionen.

Anlass von PlatzDa! war der Wunsch ein ruhiges Klima im Stadtteil zu schaffen, das kinder- und fahrradfreundlich ist und auf ein Miteinander-Leben in der Stadt setzt.

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Bank-ÜBERFALL! Schon wieder Linden…

Am vergangenen Wochenende staunten die Menschen in Linden nicht schlecht. Es gab einen Bank-ÜBERFALL. Allerdings nicht so wie ihr denkt… Es wurde keine Bank überfallen, sondern — wie sollen wir sagen — eher irgendwie und irgendwann eine Bank „fallen gelassen“.

Eine Bank wurde fallen gelassen? Jetzt könnten Euch Begriffe wie Bankenkrise oder die Occupy-Bewegung in den Sinn kommen. Allerdings ist das auch wieder nicht so ganz wie ihr denkt… BANK(en)KRISE und beSETZEN trifft es irgendwie besser. Und das nicht irgendwo, sondern mitten auf dem Lindener Markt.

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PlatzDa!-Podiumsdiskusssion am 9. Februar 2017 Thema Einzelhandel am Lindener Markt

Thema „Einzelhandel“ im Film bei der PlatzDa!-Diskussion am 9. Februar im Lindener Rathaus

Im Beitrag Nahmobilität stärken? Ein Film aus Hannover und eine Studie aus Kanada zeigen, warum! erläuterte der bundesweit renommierte Mobilitätsexperte Prof. Heiner Monheim auf dem Podium die Vorteile der Nahmobilität für den lokalen Einzelhandel.

In den nun folgenden Ausschnitten der Podiumsdiskussion „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“ am 9. Februar 2017 im Lindener Rathaus kommen Anwohner*innen, Geschäftsleute und Politiker*innen zu Wort.

Zwei Besucherinnen der Diskussion:

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Nahmobilität stärken? Ein Film aus Hannover und eine Studie aus Kanada zeigen, warum!

Herr Prof. Monheim erläutert in seinem Impulsvortrag bei der PlatzDa!-Podiumsdiskussion „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)? am 9. Februar 2017 im Lindener Rathaus zunächst die Vorteile der Nahmobilität. Im zweiten Teil dieses Beitrags klärt eine Studie aus Toronto den Irrglauben auf, der Großteil der Kunden in lokalen Einkaufsstraßen kämen mit dem eigenen PKW zum Einkaufen. Und am Schluss ziehen wir ein Fazit unserer Eindrücke…

Ein kürzlich erschienener Artikel von Charlie Sorrel auf der Seite www.fastcoexist.com auf Grundlage einer aktuellen Studie kommt zum Einkaufsverhalten in einer Einkaufsstraße in Toronto zu folgendem Schluss, hier folgt die Übersetzung des Artikels:

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Das-PlatzDa!-Wunder-vom-Wunder; Auf die Straßen, fertig, los

Das Wunder beim Wunder: Auf die Straßen, fertig, los…

Beim Blauen Wunder, dem verkaufsoffenen Sonntag in Linden am 02.04.2017, ist die Stephanusstraße und der Lindener Markt FUSSGÄNGERZONE.

Die PlatzDa!-Initiative fragt sich an ihrem Stand auf der Kreuzung Stephanusstraße/Gartenallee: WARUM bleibt das eigentlich nicht den ganzen Sommer über so? und lädt ein zu

Das Wunder beim Wunder: Auf die Straßen, fertig, los..

Wir bauen ein Stadtmöbel von ZUSAMMEN GESTALTEN auf,

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Stadtanzeiger West der HAZ: Bleibt der (Lindener) Markt ein Parkplatz?

Juliane Kaune von der HAZ hat mit ihrem Artikel im Stadtanzeiger die Stimmung und Aussagen der PlatzDa!-Veranstaltung „Wie wollen wir leben in unseren Stadtteilen (und Städten)?“ am 9. Februar 2017 aus unserer Sicht treffend zusammengefasst. (Mehr über PlatzDa! in der Presse)

Kurz vorweg: Wir verstehen den Lindener Marktplatz und die Stephanusstraße als „Leuchtturmprojekte“. Wenn in den Städten eine Mobilitätswende für bessere luft, weniger Verkehrslärm und mehr Platz für die Menschen im öffentlichen Raum gelingen soll, müssen wir irgendwo, auch im Kleinen, anfangen.

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