PlatzDa! Constantin Alexander vom Ihmezentrum im Interview

Interview: Was wünscht sich Constantin Alexander über das Ihme-Zentrum hinaus von seiner Stadt?

Constantin Alexander vom Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum e. V. hatte uns im Januar 2017 zum Interview in die Bar auf die Limmerstraße gebeten. Das Interview mit dem Titel „Das Ihme-Zentrum als Teil einer besseren Verkehrsinfrastruktur“ könnt Ihr hier nachlesen.

Als Retourkutsche (voll p.c. mit Haferantrieb) haben wir unsererseits Constantin ein paar Fragen zu seinen Vorstellungen einer lebenswerten Stadt gestellt:

Was macht für Dich eine attraktive Stadt bzw. ein lebenswertes Quartier aus?

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Interview: Das Ihme-Zentrum als Teil einer besseren Verkehrsinfrastruktur

Constantin Alexander vom Verein Zukunftswerkstatt Ihme-Zentrum hat Oliver Thiele von unserer Initiative zu den PlatzDa!-Visionen zum Ihmezentrum befragt.

Hier ein paar Auszüge:

[…] Welche Rolle spielt das Ihme-Zentrum für eine bessere (Verkehrs-) Infrastruktur?

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hannoverCYCLCE ‚Better in the Block‘ #8: Am Siloah vorbei, …

…ohne ins Siloah zu kommen, dank Protected Bike Lanes, wie in den USA bzw. baulich vom Autoverkehr separierten Radwegen bis zum Schwarzen Bären. So geht ’s in Frankreich: Baulich getrennte Radwege in Hossegor

Der Verkehrsminister von NRW vonner SPD hat nach einem Besuch in den USA, genauer gesagt in Chicago, die Vorteile von Protected Bike Lanes erkannt. Kostengünstig und schnell bescheren sie den Radfahrern und denen, die es werden wollen oder sollen einen geschützten Bereich des Verkehrsraumes. Hier der WDR-Artikel mit dem Interview des Ministers im Film.

Und ehe irgendwer im Rathaus sagen kann, das ginge nicht in Hannover, zeigt hannovercyclechic mal eben, wie es geht und flutscht und schnurrt, wenn Schostok, Bodemann und Bode nur wollen.

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hannovercyclechic schwarzer baer radweg mit bordstein insel

Frau Antje watscht Puttchen Brammel oder ‚So geht Kreuzung!‘, lieber Michel-Andreas!

Aus Holland kommt nur Käse? Weit gefehlt… Der fahrradgerechte Umbau der Infrastruktur zum Wohle aller

  • Fußgänger, die sicher vor Radfahrern Fußwege nutzen können,
  • Radfahrer, die sicher vor Autos Radwege nutzen können,
  • Autofahrer, die durch mehr Radfahrer freiere Straßen nutzen können und weniger Gefahr laufen, Fußgänger oder Radfahrer umzufahren ,

schreitet eindrucksvoll voran, wie der folgende Zeitrafferfilm des Umbau einer Kreuzung in Amsterdam zeigt:

Verglichen mit der Stadt- und Presse weit und jahrelang geführten Diskussion über 50m Radweg am Schwarzen Bären vergeht einem – zurück kommend auf die Überschrift – das Lachen über Frau Antje aus Holland und warumauchimmer kommt hannovercyclechic Puttchen Brammel aus Hannover in den Sinn. (Historie Update zum Beitrag: Autospur am Schwarzen Bären entfällt)

Entscheidend zur Vermeidung von Abbiegeunfällen an Kreuzungen sind die Sichtbarkeit der schwachen Verkehrsteilnehmer und die Geschwindigkeit des motorisierten Verkehrs. Am Schwarzen Bären hätte mit wenig Aufwand — gebaut wurde der neue bzw. ‚vergessene‘ Radweg ja ohnehin — eine sichere Kreuzung entstehen können.

Die folgende Fotomontage zeigt, wie:

hannovercyclechic schwarzer baer radweg mit bordstein insel

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hannovercyclechic sperrung schwarzer baer fuer radwegverbreiterung

UPDATE zum Beitrag: Autospur am Schwarzen Bären entfällt…

Stand der Dinge: Am 27.06.2016 ist die Baustelle am Schwarzen Bären zur Verbreiterung des Fuß- und Radweges auf der stadtauswärts führenden Seite des Capitol-Hochhauses eingerichtet worden. So wie es zur Zeit vor Ort aussieht wird die Rechtsabbiegespur in die Blumenauer Straße nur auf einer Länge von 50m vor dem Capitol und REWE City zurück gebaut. Der Bezirksrat Linden-Limmer hatte auf Antrag der Grünen im Stadtetil die Umwidmung der Autospur auf der gesamten Brückenlänge beschlossen!

hannovercyclechic baustelle schwarzer baer fuer radwegverbreiterung

Die Chance, eine Autospur über die gesamte Brückenlänge in einen asphaltierten, 2,50 breiten, baulich vom MIV getrennten Radweg nach Kopenhagener oder niederländischem Vorbild umzuwandeln, ist damit leider vertan. Der Bezirksrat Linden-Limmer hatte wie erwähnt mehrheitlich für diese Lösung votiert, die Verwaltung aber dagegen votiert. Die Autos könnten sich auf die Kreuzung Gustav-Bratke-Allee/Humboldstraße zurückstauen. Als wenn das die einzige Kreuzung wäre, an der sich durch den überbordenden Autoverkehr, one (Wo-) man in one car, der Verkehr staut. Da fragt sich hannovercyclechic ernsthaft wer hier im Ländle oder besser im Städtle das Sagen hat, die gewählten Politiker oder die Verwaltung.

Vgl. auch Banane, Nane, Nane, Du alte Frucht ich pell‘ Dich!?  Was wird die Verwaltung als Argument vorbringen, wenn der Bezirksrat Linden-Limmer beschließt, dass die Parkplätze auf dem Lindener Markt unter den Bäumen entfallen sollen. Gespannt und gebannt abwartend…, auch was auf der stadteinwärts führenden Seite vor dem ‚Harp‘ getan wird, wo die Situation nur etwas weniger desaströs ist:

(Kinder, wie die Zeit vergeht! und mehr zur Vorgeschichte im Beitrag: Schwarz, schwärzer, am schwärzesten Quelle der Grafiken: Blog von Daniel Gardemin)

Hier der Beitrag vom 6. Februar 2016 in voller Länge:

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hannovercyclechic neue presse umgestaltung marstall

Umgestaltung Marstall: ‚D. Hillbrecht vs. R. Hillebrecht‘ TEIL 1

hannovercyclechic ahnt nix Böses beim Blick auf die Zeitung in Hausflur, und ist Sekundenbruchteile später kurz vor Schnappatmung…

Die Visualisierung auf der Titelseite der Neuen Presse zeigt doch tatsächlich einen Radfahrer auf Kopfsteinpflaster am neu geplanten Marstall! Da wird eine Offensive Radverkehr proklamiert, Radzählstationen eingeweiht und eine Imagekampagne ‚Lust auf Fahrrad‘ initiiert, um bei der nächsten Gelegenheit — am Marstall — das Positiv bewirkte, mit dem Allerwertesten wieder umzureißen?!

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‚Tempo 30, hast du noch alle Latten am Zaun?‘

…kommentarte Simonetta aka Tony, eine gute Freundin, als hannovercyclechic bei Facebook dazu aufrief in einer Neuen Presse Hannover-Umfrage zu Tempo 30 (geht übrigens immer noch) in der Stadt zu stimmen.

Yeah, gedisst, …endlich, …das wurde aber auch Zeit, dachte und freute sich, hannovercyclechic, dass es ‚beim ersten Mal‘ nicht eine namenlose Anonyme Autofahrerin war!

hannovercyclechic copenhagenize die nordtstadt fahren auf der fahrbahn

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