Radschnellwege im Raum Hannover und darüber hinaus

Ja, woanders geht es doch! Ich bin bereits Teilstücke der Radschnellwege in NRW,  z. B. den www.rs1.ruhr gefahren. Ein Traum – ich erlebe sie als allerbeste Werbung für das Radfahren. So bringt man Bürger auf das Rad! Die Zahlen belegen dieses und selbst der Bund fördert solche Maßnahmen fast zu 100 %!

Die in Deutschland bereits fertig gestellten Radschnellwege bilden fast holländische Verhältnisse ab – also fast natürlich nur, denn in Holland und anderen Regionen ist so etwas eben vielerorts eher der gängige Standard. Die Ausgaben für die Erweiterung des bereits vorhandenen Radschnellwege-Netzes um Amsterdam herum zeigt die folgende Grafik:

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Aus der Stadtpolitik: Antrag zur Erhöhung der Sicherheit des Radverkehrs

Der nachfolgende, überraschend hannovercyclechic-e Antrag (LINK zum Antrag auf dem Server der Stadt) der Fraktionen SPD, Die Grünen und FDP wurde sowohl  im Stadtentwicklungs- und Bauausschuss am 21.02.108 als auch im Verwaltungsausschuss am 21.03.2018 einstimmig beschlossen:

Die Verwaltung [der Stadt Hannover] wird beauftragt, zur weiteren Förderung des Radverkehrs in der Landeshauptstadt Hannover folgende Maßnahmen umzusetzen:

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UPDATE: Twitter-Offensive für den Radverkehr in Hannover erfolgreich!

Unsere im Oktober 2017 gestartete Twitter-Offensive für den Radverkehr zeigt erste Erfolge. Die HAZ hat uns angerufen und am 24.01.18, sogar mit Teaser auf der ersten Seite, berichtet. Vielen Dank dafür!

Und das beste ist, Redakteur Tobias Morchner hat auch die Polizei Hannover kontaktiert, die gleich mal ganze AKTIONSWOCHEN gegen Falschparker, wenn auch erst und nur im April und August, angekündigt hat. Wir sind gespannt…

Hier der Link zum Online-Artikel der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

PlatzDa! ist hannovercyclechic Twitter Offensive für den Radverkehr in der HAZ (5)

Wie Sie oder Ihr uns mit den Hashtags #lustaufrad und #Falschparker bei Twitter mitmachen könnt, steht in unserem Beitrag Twitter-Offensive für den Radverkehr in Hannover. Klick auf…

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UPDATE: Parkraumbewirtschaftung – Wie machen es andere Städte?

In der niedersächsischen Hauptstadt engagiert sich die HannovAIR Connection für saubere Luft und eine Verkehrswende. Jetzt startet auch in Bremen ein Bündnis aus vier Verbänden, VCD, BUND, ADFC und Fuss e.V. mit insgesamt 10.000 Mitgliedern, fordert den Parkraum zu verknappen, zu bewirtschaften und die Einnahmen in den ÖPNV und die Radinfrastruktur zu investieren. Der Weser Kurier berichtete.

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Unser Partner-Blog bremenize listet die Grundsätze für die flächendeckende Bewirtschaftung des Parkraumes in Bremen auf, Grundlage sind u. a. die: 16 guten Gründe für Parktraumbewirtschaftung (PDF-Datei auf deutsch) aus der europaweiten Push & Pull Parking-Studie.

  1. Der öffentliche Raum gehört allen Bürger*innen der Stadt. Als Parkplatz ist er viel zu kostbar.
  2. Parken wird nur auf legalen Parkplätzen toleriert. Illegales Parken (auf Grünflächen, Geh- und Radwegen, an Einmündungen und Überfahrten) wird konsequent geahndet.
  3. Die Stellplätze im öffentlichen Raum werden schrittweise reduziert.
  4. Alle Parkplätze im öffentlichen Raum werden bewirtschaftet.
  5. Der Preis steigt mit der Nähe des Stellplatzes zum Zentrum und der Dichte des Quartiers.
  6. Parken im öffentlichen Raum ist teurer als das Parken im Parkhaus. Das Parken im Parkhaus ist teurer als die Nutzung des ÖPNV.
  7. Kostenpflichtiges Anwohnerparken wird flächendeckend eingerichtet. Zweitwagen und Wohnmobile haben keine Parkberechtigung. Für Gäste ist die Parkdauer begrenzt. Für Dienstleister und Lieferanten werden Kurzzeitparkplätze eingerichtet.
  8. Der Umweltverbund (zu Fuß gehen, Radfahren, ÖPNV, Park&Ride und Carsharing) als attraktive Alternative zum eigenen Auto wird gestärkt.
  9. Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung werden zweckgebunden für den Umweltverbund und die Aufwertung des öffentlichen Raums eingesetzt.

Dies ist ein Auszug aus dem Papier der vier Verbände. DER VOLLE TEXT kann hier nachgelesen werden.

Und auch in Münster beginnt das Aufbegehren gegen jahrzehntelange, verkehrspolitische Fehlplanung, ein Artikel aus den Westfälischen Nachrichten.

Klickt auf „Weiterlesen“ für unseren ursprünglichen Beitrag zum Thema erfolgreiche Parkraumbewirtschaftung in anderen europäischen Städten und warum Anwohner-Parkzonen in Hannover Sinn machen…

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Parkraumbewirtschaftung – Wie machen es andere Städte?

Das Zauberwort zur sinnvollen Steuerung des Parkverhaltens in Städten heißt Parkraumbewirtschaftung. Es meint nichts anderes als über Parkgebühren, Anzahl und Standort von Parkplätzen das Mobilitätsverhalten der Bewohner*innen einer Stadt und ihrer Besucher*innen  zum Wohle aller zu lenken.

Wie machen es andere Städte?

Hier Auszüge aus einem Artikel der Wochenzeitschrift Die Zeit:

„In Deutschland ist das Parken unverschämt günstig. Städte im Ausland zeigen, wie man mit kluger Parkraumbewirtschaftung den nachhaltigen Verkehr stärkt.

Hierzulande [in Deutschland] ist das Kontrollieren der Parkraumgebühren eine Aufgabe der Ordnungsämter. In Spanien und Belgien ist dieser Aufgabenbereich jedoch ausgegliedert an private Unternehmen [Na, FDP in Hannover, wie wärs?], die mit der jeweiligen Kommune kooperieren. Das hat einen klaren Vorteil: Sie generieren eigene Einnahmen, von denen ein Teil in den Haushalt der Stadt fließt, ein Teil aber auch als Investitionen in nachhaltige Mobilität.

Im belgischen Gent hat das 2009 gegründete Unternehmen Mobiliteitsbedrijf das kostenpflichtige Parken im historischen Stadtzentrum ausgedehnt,

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Update VII: Wedekindstraße – Schwerverletzte durch Autotüren

Das Beitragsbild: „Vater fährt mit Kindern auf Fußweg trotz Schutzstreifen“ und der folgende Film zeigen, dass diese Art von „aufgemalter“ Radinfrastruktur weder subjektiven noch objektiven Schutz bietet.

Das war unser letzter Beitrag zum Engagement für eine moderne und sichere Wedekindstraße mit geschützter Radinfrastruktur. Hier alle Beiträge im Überblick.

Mach doch Deinen Sch…, sorry, war ’nen Freudscher, Deine Radverkehrsförderung alleine, liebe Stadt Hannover!

Ohne Worte… ;-(

Eure #hannovercyclechic-uerilla

 

Kommentar in der HAZ: „Luftverschmutzung – Wir Autofahrer haben es in der Hand“

„Unterm Strich“

−> zähl‘ ich?,  fragt Conrad von Meding nicht im Kommentar in der Print-Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (Der Kommentar online) am letzten Samstag, sondern: <−

Was können wir selbst für die Luft tun?

[Originaltext des Kommentars in fett, unsere Ergänzungen in −> dünn und kursiv <−]

Versagt haben sie alle: die Bundes- und die Länderebene bis hin zur Stadtspitze, von der betrügerischen Autoindustrie ganz abgesehen. Leidtragende werden alle diejenigen sein, die…

−> an stark befahrenen, lauten Straßen wohnen, die wie unsere Kinder noch im Wachstum sind oder die bereits jetzt Lungenerkrankungen und Allergien haben. Hätten wir erwartet geht es weiter, stattdessen heißt es: <−

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