Sommerlochfüllung: Lasst Blumen, äh, Bilder sprechen: Liveable Amsterdam

Pippi in die Augen, bekommt hannovercyclechic, wenn es sich die Vorher-Nacher-Fotos der Liveable-City-Campaign in Amsterdam ansieht.

Deshalb hier auch gar nicht viele Worte, sondern Bilder zum Anregen der Fantasie, wie es bei uns auch aussehen könnte, wenn sich nur die Masse der Menschen durchsetzen würde, die anders: ruhiger, gesünder, solidarischer, autoärmer leben wollen. Ok, shut up, Bilder wie versprochen… Nur noch kurz: Lest die Bücher oder guckt die Filme von Jan Gehl und tummelt Euch auf www.copenhagenize.com und Ihr wisst, wie’s geht…

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hannovercylcechic verkehrskonzept linden-mitte verkehr und radrouten

Sommerlochfüllung: DIY ‚Verkehrskonzept Linden-Mitte‘ TEIL 2

Was bisher geschah auf dem hannovercyclechic-Blog geschah…, das ‚Verkehrskonzept Linden-Mitte‘ TEIL 1 sieht vor

  • ‚Teilung‘ des Stadtteils für den motorisierten Durchgangsverkehr am Lichtenbergplatz
  • Schaffung von Einbahnstraßen, die durch den gewonnenen Straßenraum Radwege zulassen
  • Ausweisung von Anwohnerstraßen mit max. 10 km/h für den motorisierten Verkehr
  • Abpollerung der Straßen auf die Fahrbreite eines Fahrzeugs, um ‚wildes Parken‘ auszuschließen
  • Für Radfahrer durchlässige Straßensperrungen, um Auto-‚Schleichwege‘ zu verringern
  • Anwohnerparkausweise und -Zonen wie in anderen Teilen Hannovers
  • UPDATE: Beitrag auf ‚m Blog zu Autofreien, temporären Spielstraßen und Fortsetzung dazu

Nu, in Teil 2 wird es konkret, also Fette bei die Kette. Im ersten Plan ist die motorisierte Verkehrsführung im Teil-Stadtteil Linden-Mitte dargestellt.

hannovercylcechic verkehrskonzept linden-mitte nur verkehr

Der Lichtenbergplatz bildet das Zentrum des Konzeptes. Sowohl von der Gartenallee als auch von der Wittekindstraße aus kann er angefahren werden, aber nicht mehr durch (!) fahren werden. Ab dem Platz führen Einbahnstraßen den motorisierten Verkehr im Kreis zurück.

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hannovercyclechic sperrung schwarzer baer fuer radwegverbreiterung

UPDATE zum Beitrag: Autospur am Schwarzen Bären entfällt…

Stand der Dinge: Am 27.06.2016 ist die Baustelle am Schwarzen Bären zur Verbreiterung des Fuß- und Radweges auf der stadtauswärts führenden Seite des Capitol-Hochhauses eingerichtet worden. So wie es zur Zeit vor Ort aussieht wird die Rechtsabbiegespur in die Blumenauer Straße nur auf einer Länge von 50m vor dem Capitol und REWE City zurück gebaut. Der Bezirksrat Linden-Limmer hatte auf Antrag der Grünen im Stadtetil die Umwidmung der Autospur auf der gesamten Brückenlänge beschlossen!

hannovercyclechic baustelle schwarzer baer fuer radwegverbreiterung

Die Chance, eine Autospur über die gesamte Brückenlänge in einen asphaltierten, 2,50 breiten, baulich vom MIV getrennten Radweg nach Kopenhagener oder niederländischem Vorbild umzuwandeln, ist damit leider vertan. Der Bezirksrat Linden-Limmer hatte wie erwähnt mehrheitlich für diese Lösung votiert, die Verwaltung aber dagegen votiert. Die Autos könnten sich auf die Kreuzung Gustav-Bratke-Allee/Humboldstraße zurückstauen. Als wenn das die einzige Kreuzung wäre, an der sich durch den überbordenden Autoverkehr, one (Wo-) man in one car, der Verkehr staut. Da fragt sich hannovercyclechic ernsthaft wer hier im Ländle oder besser im Städtle das Sagen hat, die gewählten Politiker oder die Verwaltung.

Vgl. auch Banane, Nane, Nane, Du alte Frucht ich pell‘ Dich!?  Was wird die Verwaltung als Argument vorbringen, wenn der Bezirksrat Linden-Limmer beschließt, dass die Parkplätze auf dem Lindener Markt unter den Bäumen entfallen sollen. Gespannt und gebannt abwartend…, auch was auf der stadteinwärts führenden Seite vor dem ‚Harp‘ getan wird, wo die Situation nur etwas weniger desaströs ist:

(Kinder, wie die Zeit vergeht! und mehr zur Vorgeschichte im Beitrag: Schwarz, schwärzer, am schwärzesten Quelle der Grafiken: Blog von Daniel Gardemin)

Hier der Beitrag vom 6. Februar 2016 in voller Länge:

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hannovercyclechic platzda auf dem küga 2

#3 Bürgerinitiative ‚Verkehrsberuhigter Lindener Markt‘ (#PlatzDa!) vor der Gründung?

Wie die hannovercyclechiceria aus gut unterrichteten Lindener Szene-, Kneipen- und Künstlerkreisen erfahren haben will, steht die Gründung einer BI, die sich einen Verkehrsberuhigten Lindener Marktplatz zum Ziel setzt, kurz bevor. In einem ersten Schritt sollen nach Vorstellung der aus zahlreichen Anwohnern bestehende Initiative die Parkplätze unterhalb der Bäume entfallen. Es gibt bereits zahlreiche Ideen wie der gewonnene Raum genutzt werden kann.

O-Ton einer Geschäftsinhaberin am Rande des dritten PlatzDa! (Hier die Hymne dazu…) auf dem Lindener Markt: ‚Meine Kunden kommen zu 95% mit dem Rad oder zu Fuß. Sie müssen nicht lange rumfahren, um einen Parkplatz zu finden, sondern halten mit dem Rad direkt vor dem Laden. Deshalb wünsche ich mir zusätzliche Fahrradbügel. Warum nicht zum Teil da, wo jetzt die Parkplätze sind. Es ist eh schon so eng auf dem Markt!

hannovercyclechic fahrräder auf dem lindener markt

Zudem müssen die ansässigen Gastronomen die Auto-Stellplätze für ihre Außengastronomie für viel Geld bei der Stadt ablösen. Ich frage mich, wollen wir lieber kleine inhabergeführte Geschäfte fördern und ein lebenswertes Wohnumfeld oder die Autoindustrie? Drei bis vier speziell ausgewiesene Stellplätze für die wirklich Bedürftigen, die sich körperlich schwer tun, mit dem Fahrrad oder den Öffis zu kommen, würden doch ausreichen.
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hannovercyclechic Autofreier Sonntag Podiumsdiskussion CopenhagenizeHannover

hannovercyclechic auf der Bühne beim Autofreien Sonntag in Hannovers City

Eingeladen von der Stadt Hannover freute sich hannovercyclechic auf der Fahrradbühne des Autofreien Sonntags mit dem Tiefbauamtsleiter Andreas Bode, dem Geschäftsführer der Citygemeinschaft (Verbund der Einzelhändler) Martin Prenzler und Ralf Strobach von der B.I.U. über Copenhagenize Hannover, den Radverkehr in Hannover und die Zukunft moderner Städte zu diskutieren.

hannovercyclechic autofreier sonntag 29 05 2016

Ein der hannovercyclechiceria gewogener Unbekannter machte sich trotz sturzbachartiger Regenfälle mit Kamera und Stativ auf den Weg, um die Diskussion für die Nachwelt auf digitalem Zelluloid festzuhalten, und den Film hannovercyclechic zuzuspielen. Aber leider wurde die Ausstrahlung des Filmes durch die Veranstalter mit der Begründung des Rechtes am eigenen Bild der anderen Diskussionsteilnehmer untersagt: Eine Genehmigung der übrigen Teilnehmer ‚hätte nicht vorgelegen und könne auch nachträglich nicht eingeholt werden.‘ (Wieso eigentlich nicht? Sei ’s drum, Schwamm drüber, andere Radfahrer haben auch schöne Beine…)

hannovercyclechic kam der Aufforderung den Film nicht bei Youtube zu veröffentlichen natürlich sofort nach. Genehmigt sich aber hier auf Youtube einen Tonmitschnitt einzustellen.

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hannovercyclechic ist jetzt ganz dicke mit dem stadtkind

Das hannovermagazin Stadtkind im Interview mit hannovercyclechic

Die famose und wundervolle Katja Merx vom STADTKIND hat die hannovercyclechiceria eingeladen, zur Situation des Radverkehrs in Hannover und darüber hinaus Rede und Antwort zu stehen. Dieser Einladung sind wir gerne gefogt und haben an einem lauschigen Abend im Mai an einem geheimnisumwitterten Ort an der Ihme das folgende Interview geführt, das in der Juni-Ausgabe des STADTKIND erschienen ist.

hannovercyclechic stadtkindlogo …interviewt…hannovercyclechic logo rund auf weiß

Welcome to the Cycle Chic Republic hannovercyclechic – Blog zur Förderung der Radkultur und einer lebenswerten Stadt

Radfahren hat Hochkonjunktur. Dass immer mehr Menschen das Auto stehen lassen und sich lieber auf das Fahrrad schwingen, hat sicherlich nicht nur etwas mit den warmen Temperaturen zu tun. Radfahren schont die Nerven, ganz besonders in der Hauptverkehrszeit, hält fit und trägt somit zu einer höheren Lebensqualität bei. Und ganz nebenbei kommt es natürlich auch der Umwelt zugute. Zahlreiche Initiativen und Projekte setzen sich für eine verbesserte Radkultur und vor allem eine sichere Infrastruktur für Radfahrer ein, denn die lässt oftmals noch zu wünschen übrig. Selbst die Stadt Hannover hat den Trend des Radfahrens erkannt und das Aktionsprogramm „Lust auf Fahrrad“ initiiert. Zu den engagierten Projekten, die zugunsten Hannovers Radkultur in Aktion treten und denen die geplanten städtischen Maßnahmen bei weitem nicht ausreichen, gehört auch hannovercyclechic. Dieser radrebellische Blog gehört zu einer weltweiten Cycle-Chic-Initiative (Großbritannien, Amsterdam, Curitiba etc.) die ihren Ursprung in Kopenhagen hat und sich auch gern Cycle Chic Republic nennt. Das STADTKIND sprach mit Oliver Thiele, einem der Initiatoren des hannoverschen Cycle-Chic-Blogs, und fragte nach Zielen, Ideen und Kritik.

LINK zum Beitrag: ‚Imagekampagne ‚Lust auf Fahrrad oder Vision Zero‘

Aufgelesener Flyer: PlatzDa! No. 3 am 18.06. um 14.00 Uhr auf dem Lindener Markt

Aufgelesener Flyer: PlatzDa! No. 3 am 18.06. um 14.00 Uhr auf dem Lindener Markt

Wer oder was verbirgt sich hinter hannovercyclechic?

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hannovercyclechic Graffiti I bike CPH

Downloads und ‚Wie alles begann bei hannovercyclechic…

‚Ich möchte Teil einer Jugendbewegung sein‘, sangen Tocotronic 1995, und spätestens ab einem Kopenhagen-Aufenthalt Ostern 2015 war Euer werter Blogger Teil einer Bewegung, zwar (leider) nicht (mehr) einer Jugendbewegung, aber dafür ein kleines Zahnrädchen in der Welt der weltweiten Radfahrerbewegung und ein hoffentlich immer größer werdendes Sandkorn (Sandburg, Sandkasten, Sandstrand, Sandsturm) im Getriebe der milliardenschweren Autolobby…

[ NEU, NEU, NEU: Infomaterial, das hannovercyclechic-Manifest, Aushänge, die PlatzDa!-Hymne jetzt unter dem Menüpunkt Downloads auf dem Blog verfügbar ]

hannovercyclechic autofreier sonntag plakat

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